Rachela Meisner née Schiffmann

Location 
Skalitzer Str. 32
District
Kreuzberg
Born
1889
Deportation
on 29 January 1943 nach Auschwitz
Murdered
in Auschwitz
  • Stolperstein für Rachela Meisner

    Stolperstein für Rachela Meisner. Foto: OTFW

Rachela Meisner, geb. Schiffmann, kam am 14. März 1889 in Radymno in Galizien (damals: Österreich-Ungarn, heute: Polen) zur Welt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt zog sie nach Berlin – womöglich bereits gemeinsam mit ihrem Ehemann, Arnold Meisner. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor.<br />
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Rachela Meisners Ehemann Arnold Meisner war Kaufmann und betrieb zuletzt ein Altkleidergeschäft in der Skalitzer Straße 117 im Bezirk Kreuzberg. Die Wohnung der vierköpfigen Familie Meisner befand sich unweit hiervon in der Skalitzer Straße 32. <br />
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Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten begann für die Familie Meisner aufgrund ihrer jüdischen Herkunft die Zeit der Verfolgung. Rachela Meisners Ehemann, der aus Polen gebürtig war, wurde wohl im Rahmen der „Polenaktion“ 1938 mit dem gemeinsamen Sohn aus Deutschland ausgewiesen. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.<br />
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1941 nahmen Rachela Meisner und ihre Tochter Kläre drei Untermieter in ihrer 3-Zimmer-Wohnung auf: Auguste Bendheim und ihre Kinder Margot und Ralph, auch sie jüdischer Herkunft. Kurz bevor das Auswanderungsverbot für Juden im Oktober 1941 erlassen wurde, gelang Kläre Meisner noch die Emigration. Rachela Meisner blieb in Berlin zurück. Am 29. Januar 1943 wurde sie gemeinsam mit ihren Untermietern Auguste und Ralph Bendheim mit dem 27. „Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Zu diesem Zeitpunkt war Rachela Meisner 53 Jahre alt. Im Vernichtungslager verliert sich ihre Spur.

Rachela Meisner, geb. Schiffmann, kam am 14. März 1889 in Radymno in Galizien (damals: Österreich-Ungarn, heute: Polen) zur Welt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt zog sie nach Berlin – womöglich bereits gemeinsam mit ihrem Ehemann, Arnold Meisner. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor.

Rachela Meisners Ehemann Arnold Meisner war Kaufmann und betrieb zuletzt ein Altkleidergeschäft in der Skalitzer Straße 117 im Bezirk Kreuzberg. Die Wohnung der vierköpfigen Familie Meisner befand sich unweit hiervon in der Skalitzer Straße 32.

Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten begann für die Familie Meisner aufgrund ihrer jüdischen Herkunft die Zeit der Verfolgung. Rachela Meisners Ehemann, der aus Polen gebürtig war, wurde wohl im Rahmen der „Polenaktion“ 1938 mit dem gemeinsamen Sohn aus Deutschland ausgewiesen. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.

1941 nahmen Rachela Meisner und ihre Tochter Kläre drei Untermieter in ihrer 3-Zimmer-Wohnung auf: Auguste Bendheim und ihre Kinder Margot und Ralph, auch sie jüdischer Herkunft. Kurz bevor das Auswanderungsverbot für Juden im Oktober 1941 erlassen wurde, gelang Kläre Meisner noch die Emigration. Rachela Meisner blieb in Berlin zurück. Am 29. Januar 1943 wurde sie gemeinsam mit ihren Untermietern Auguste und Ralph Bendheim mit dem 27. „Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Zu diesem Zeitpunkt war Rachela Meisner 53 Jahre alt. Im Vernichtungslager verliert sich ihre Spur.