Ilse Woythaler

Location 
Waldmannstraße 6
District
Lankwitz
Stone was laid
2018
Born
1910
Escape
nach England
Survived
  • Stolperstein Ilse Woythaler © OTFW

    Stolperstein Ilse Woythaler © OTFW

Ilse Woythaler wurde als zweites Kind des Fabrikanten Max Woythaler und dessen Ehefrau Lydia (geb. Liebreich) am 25.6.1910 in Bromberg/Posen (poln. Bydgosczs) geboren. Ihre Kindheit wird sie dort zusammen mit ihrem zwei Jahre älteren Bruder Erwin verbracht haben. <br />
Mit der Verlegung der Fabrikation aus dem mittlerweile, nach dem Ersten Weltkrieg zu Polen gehörenden Bromberg (Bydgoszcs) nach Berlin-Lankwitz, Derfflingerstraße 32/34, im Jahre 1921 zog die Familie nach Berlin. Wo der erste Wohnsitz der Familie in Berlin war ist nicht zu ermitteln, vermutlich noch in der Derfflingerstraße.<br />
Weniger noch als über ihren Bruder, der eine kaufmännische Ausbildung gemacht hatte und schließlich als Prokurist im Lankwitzer Unternehmen tätig war, ist über Ilse in Erfahrung zu bringen. Seit 1927, spätestens Anfang 1928 lebte sie mit der Familie in der Waldmannstraße 6.<br />
Zusammen mit ihrer Familie gelang ihr nach dem noch rechtzeitig im Sommer 1938 unternommenen Verkauf des Unternehmens im März 1939 die Flucht nach England.<br />
Aus den Akten des Landesarchivs Berlin ergibt sich lediglich ein Hinweis auf ihre Heirat mit einem Briten namens Hutchinson. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts in Erfahrung zu bringen.<br />

Ilse Woythaler wurde als zweites Kind des Fabrikanten Max Woythaler und dessen Ehefrau Lydia (geb. Liebreich) am 25.6.1910 in Bromberg/Posen (poln. Bydgosczs) geboren. Ihre Kindheit wird sie dort zusammen mit ihrem zwei Jahre älteren Bruder Erwin verbracht haben.
Mit der Verlegung der Fabrikation aus dem mittlerweile, nach dem Ersten Weltkrieg zu Polen gehörenden Bromberg (Bydgoszcs) nach Berlin-Lankwitz, Derfflingerstraße 32/34, im Jahre 1921 zog die Familie nach Berlin. Wo der erste Wohnsitz der Familie in Berlin war ist nicht zu ermitteln, vermutlich noch in der Derfflingerstraße.
Weniger noch als über ihren Bruder, der eine kaufmännische Ausbildung gemacht hatte und schließlich als Prokurist im Lankwitzer Unternehmen tätig war, ist über Ilse in Erfahrung zu bringen. Seit 1927, spätestens Anfang 1928 lebte sie mit der Familie in der Waldmannstraße 6.
Zusammen mit ihrer Familie gelang ihr nach dem noch rechtzeitig im Sommer 1938 unternommenen Verkauf des Unternehmens im März 1939 die Flucht nach England.
Aus den Akten des Landesarchivs Berlin ergibt sich lediglich ein Hinweis auf ihre Heirat mit einem Briten namens Hutchinson. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts in Erfahrung zu bringen.