Mary Krueger née Liachowsky

Location 
Westfälische Str. 31
District
Halensee
Stone was laid
2014
Born
1884
Deportation
on 04 March 1943 nach Auschwitz
Murdered
in Auschwitz
  • Stolperstein für Mary Krueger
    Stolperstein für Mary Krueger© H.-J.Hupka, 2014

    Stolperstein für Mary Krueger© H.-J.Hupka, 2014

Mary Krueger, geb. Liachowsky kam am 11. November 1884 in Königsberg (Ostpreußen) zur Welt. Sie heiratete Emil Adolf Krueger. Der Sohn Gerhard Krüger wurde am 12. Oktober 1914 in Berlin-Charlottenburg geboren. Bald danach fiel der Vater im Ersten Weltkrieg. Er war nach der Rassenideologie der Nationalsozialisten „Arier“, während sie „Jüdin“ war. Ihr Sohn galt dadurch als Mischling 1. Grades.<br />
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Mary Krueger arbeitete als Bürovorsteherin einer Notariatskanzlei. Bis 1. Januar 1936 wohnte sie mit ihrem Sohn zusammen, der dann nach Schöneberg zog und am Leben blieb. Die Gestapo versiegelte ihre Wohnung am 27.2.1943. Das Vermögen wurde laut Verfügung der Gestapo vom 28.2.1943 eingezogen. Sie musste sich im Sammellager an der Großen Hamburger Straße 26, einem von den Nazis zweckentfremdeten jüdischen Altersheim, registrieren lassen und wurde am 4. März 1943 im Alter von 58 Jahren in einem mit 1143 Menschen überfüllten Zug vom Bahnhof Grunewald nach Auschwitz deportiert, wo sie ermordet worden ist.

Mary Krueger, geb. Liachowsky kam am 11. November 1884 in Königsberg (Ostpreußen) zur Welt. Sie heiratete Emil Adolf Krueger. Der Sohn Gerhard Krüger wurde am 12. Oktober 1914 in Berlin-Charlottenburg geboren. Bald danach fiel der Vater im Ersten Weltkrieg. Er war nach der Rassenideologie der Nationalsozialisten „Arier“, während sie „Jüdin“ war. Ihr Sohn galt dadurch als Mischling 1. Grades.

Mary Krueger arbeitete als Bürovorsteherin einer Notariatskanzlei. Bis 1. Januar 1936 wohnte sie mit ihrem Sohn zusammen, der dann nach Schöneberg zog und am Leben blieb. Die Gestapo versiegelte ihre Wohnung am 27.2.1943. Das Vermögen wurde laut Verfügung der Gestapo vom 28.2.1943 eingezogen. Sie musste sich im Sammellager an der Großen Hamburger Straße 26, einem von den Nazis zweckentfremdeten jüdischen Altersheim, registrieren lassen und wurde am 4. März 1943 im Alter von 58 Jahren in einem mit 1143 Menschen überfüllten Zug vom Bahnhof Grunewald nach Auschwitz deportiert, wo sie ermordet worden ist.