Ella Rosenbaum née Lewin

Location 
Westfälische Str. 41
District
Halensee
Stone was laid
2014
Born
1872
Escape into death
1942
  • Stolperstein für Ella Rosenbaum
    Stolperstein für Ella Rosenbaum© H.-J.Hupka, 2014

    Stolperstein für Ella Rosenbaum© H.-J.Hupka, 2014

Ella Rosenbaum, geb. Lewin wurde am 20. März 1873 in Berlin geboren. Sie war Miterbin der 1901 gegründeten Leder- und Schuhefirma Lewin & Glück an der Klosterstraße 10/11 und hatte dadurch ein laufendes Einkommen. Das Unternehmen ist 1938 zunächst arisiert und dann 1939 liquidiert worden.

Ihr Mann war der Polizeibauinspektor Egon Rosenbaum. Er starb am 5. Januar 1940. Sie wohnte mit ihm viele Jahre in der Westfälischen Straße 41, das Ehepaar war dort schon 1919 eingezogen.
Der letzte – vermutlich erzwungene – Wohnort von Ella Rosenbaum war die Wallnertheaterstraße 7. Dort nahm sie sich aus Verzweiflung am 1. August 1942 das Leben.

Ihre in den USA lebende Nichte erfuhr dies Ende 1942 vom amerikanischen Roten Kreuz. Zugleich wurde ihr mitgeteilt, dass die Hinterlassenschaft von Ella Rosenbaum vom Deutschen Reich eingezogen wurde. Darunter befanden sich auch viele wertvolle Gegenstände wie Gemälde, Schmuck, ein Bechstein-Flügel, eine hochherrschaftliche Wohnungseinrichtung und Wertpapiere. Dies alles ist von den Nationalsozialisten geraubt worden.



Ella Rosenbaum, geb. Lewin wurde am 20. März 1873 in Berlin geboren. Sie war Miterbin der 1901 gegründeten Leder- und Schuhefirma Lewin & Glück an der Klosterstraße 10/11 und hatte dadurch ein laufendes Einkommen. Das Unternehmen ist 1938 zunächst arisiert und dann 1939 liquidiert worden.

Ihr Mann war der Polizeibauinspektor Egon Rosenbaum. Er starb am 5. Januar 1940. Sie wohnte mit ihm viele Jahre in der Westfälischen Straße 41, das Ehepaar war dort schon 1919 eingezogen.
Der letzte – vermutlich erzwungene – Wohnort von Ella Rosenbaum war die Wallnertheaterstraße 7. Dort nahm sie sich aus Verzweiflung am 1. August 1942 das Leben.

Ihre in den USA lebende Nichte erfuhr dies Ende 1942 vom amerikanischen Roten Kreuz. Zugleich wurde ihr mitgeteilt, dass die Hinterlassenschaft von Ella Rosenbaum vom Deutschen Reich eingezogen wurde. Darunter befanden sich auch viele wertvolle Gegenstände wie Gemälde, Schmuck, ein Bechstein-Flügel, eine hochherrschaftliche Wohnungseinrichtung und Wertpapiere. Dies alles ist von den Nationalsozialisten geraubt worden.