Max Immelen

Location 
Wilhelmstr. 92
District
Mitte
Stone was laid
2021
Born
1883
Occupation
Kaufmann
Survived
  • Stolperstein für Max Immelen © OTFW
    Stolperstein für Max Immelen © OTFW

    Stolperstein für Max Immelen © OTFW

Max Immelen wurde am 8. März 1883 in Rom geboren. Seine Eltern waren der Kaufmann Ludwig Immelen und Josephine Immelen, geb. Wiltschier. Er besuchte ein Gymnasium in Rom und schloss seine Schulbildung mit der Prima-Reife ab. Anschließend machte er eine kaufmännische Ausbildung und war dreieinhalb Jahre bei der Deutschen Bank in London sowie drei Monate in einer Bank in Paris beschäftigt. Es folgte eine Anstellung bei einem deutschen elektrotechnischen Unternehmen in Italien sowie eine Tätigkeit als Direktor der Saalicker Werkstätten GmbH in Berlin, bevor er während des Ersten Weltkriegs bis November 1915 Militärdienst leistete und anschließend in einem Sanitätsamt der Armee arbeitete. <br />
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Im August 1918 begann Immelen für das Auswärtige Amt zu arbeiten, zunächst in der Gesandtschaft in Bern. Nach der Ablegung der konsularischen Prüfung am 31. Dezember 1920 war er u. a. Konsul in Innsbruck, Gesandtschaftsrat in Athen sowie Konsul in Neapel, bevor er am 25. Oktober 1937 von den Nationalsozialisten zwangsweise in den einstweiligen, dann am 5. Dezember 1942 in den endgültigen Ruhestand versetzt wurde, da seine zweite Ehefrau Alice Immelen, geb. Lingen, jüdische Vorfahren hatte. Das Ehepaar floh nach Rom. Am 26. Januar 1953 wurde Max Immelen zum Generalkonsul I. Klasse a. D. rehabilitiert. Er starb am 18. Dezember 1956 in seiner Geburtsstadt Rom.

Max Immelen wurde am 8. März 1883 in Rom geboren. Seine Eltern waren der Kaufmann Ludwig Immelen und Josephine Immelen, geb. Wiltschier. Er besuchte ein Gymnasium in Rom und schloss seine Schulbildung mit der Prima-Reife ab. Anschließend machte er eine kaufmännische Ausbildung und war dreieinhalb Jahre bei der Deutschen Bank in London sowie drei Monate in einer Bank in Paris beschäftigt. Es folgte eine Anstellung bei einem deutschen elektrotechnischen Unternehmen in Italien sowie eine Tätigkeit als Direktor der Saalicker Werkstätten GmbH in Berlin, bevor er während des Ersten Weltkriegs bis November 1915 Militärdienst leistete und anschließend in einem Sanitätsamt der Armee arbeitete.

Im August 1918 begann Immelen für das Auswärtige Amt zu arbeiten, zunächst in der Gesandtschaft in Bern. Nach der Ablegung der konsularischen Prüfung am 31. Dezember 1920 war er u. a. Konsul in Innsbruck, Gesandtschaftsrat in Athen sowie Konsul in Neapel, bevor er am 25. Oktober 1937 von den Nationalsozialisten zwangsweise in den einstweiligen, dann am 5. Dezember 1942 in den endgültigen Ruhestand versetzt wurde, da seine zweite Ehefrau Alice Immelen, geb. Lingen, jüdische Vorfahren hatte. Das Ehepaar floh nach Rom. Am 26. Januar 1953 wurde Max Immelen zum Generalkonsul I. Klasse a. D. rehabilitiert. Er starb am 18. Dezember 1956 in seiner Geburtsstadt Rom.