Hedwig Hoff née Hattdorf

Location 
Xantener Str. 15
District
Wilmersdorf
Stone was laid
2013
Born
1886
Deportation
on 02 September 1942 nach Theresienstadt
Murdered
1943 in Theresienstadt
  • Hedwig Hoff © OTFW
    Hedwig Hoff © OTFW

    Hedwig Hoff © OTFW

Hedwig Marianne Hoff, geb. Matzdorf (in manchen Dokumenten fälschlich Hattdorf), wurde am 16. November 1886 in Stadtoldendorf (Niedersachsen) geboren. Ihr Bruder war Wilhelm Matzdorf, der mit Alice, geb. Frank verheiratet war. Aus erster Ehe, in der sie Sachs hieß, hatte sie eine Tochter, Lilli Lowenthal, geb. Sachs, die 1911 geboren ist und hochbetagt in New York lebt.<br />
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Kurz nach dem gewaltsamen Tod ihres zweiten Mannes Richard Hoff in Sachsenhausen (14. Juli 1942) ist Hedwig Hoff am 2. September 1942 aus Berlin nach Theresienstadt deportiert worden. In der Opferdatei des dortigen Ghettos ist eine „Todesfallanzeige“ <a href=http://www.holocaust.cz/de/documen…;(Externer Link) enthalten. Darin wurde sie als „Witwe“ und „ohne Beruf“ eingetragen. Sie sei am 6. Februar 1943 an „Blutvergiftung“ gestorben, trugen die Ghettoärzte ein.<br />
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Als ihre letzte, sicherlich nicht mehr freiwillige Wohnadresse wurde in dieser Karteikarte der Bayerische Platz 3 in Schöneberg angegeben, früher hatte das Ehepaar in der Meraner Straße 7 gewohnt. Allerdings erinnern sich die Nachkommen, von denen auch die Tochter Marianne Phiebig, geb. Hoff, geboren 1922, 91jährig bei New York lebt, dass die Xantener Straße 15 in Berlin der Lebensmittelpunkt der Familie Hoff war. Bei der Verlegung der Stolpersteine waren zwei Söhne des Großneffen von Ernst und Hedwig Hoff anwesend.<br />
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Zum Gedenken an andere Familienmitglieder, die ebenfalls deportiert und umgebracht wurden, sind Stolpersteine in Stadtoldendorf(Externer Link) verlegt.

Hedwig Marianne Hoff, geb. Matzdorf (in manchen Dokumenten fälschlich Hattdorf), wurde am 16. November 1886 in Stadtoldendorf (Niedersachsen) geboren. Ihr Bruder war Wilhelm Matzdorf, der mit Alice, geb. Frank verheiratet war. Aus erster Ehe, in der sie Sachs hieß, hatte sie eine Tochter, Lilli Lowenthal, geb. Sachs, die 1911 geboren ist und hochbetagt in New York lebt.

Kurz nach dem gewaltsamen Tod ihres zweiten Mannes Richard Hoff in Sachsenhausen (14. Juli 1942) ist Hedwig Hoff am 2. September 1942 aus Berlin nach Theresienstadt deportiert worden. In der Opferdatei des dortigen Ghettos ist eine „Todesfallanzeige“ www.holocaust.cz/de/document/DOCUME...(Externer Link) enthalten. Darin wurde sie als „Witwe“ und „ohne Beruf“ eingetragen. Sie sei am 6. Februar 1943 an „Blutvergiftung“ gestorben, trugen die Ghettoärzte ein.

Als ihre letzte, sicherlich nicht mehr freiwillige Wohnadresse wurde in dieser Karteikarte der Bayerische Platz 3 in Schöneberg angegeben, früher hatte das Ehepaar in der Meraner Straße 7 gewohnt. Allerdings erinnern sich die Nachkommen, von denen auch die Tochter Marianne Phiebig, geb. Hoff, geboren 1922, 91jährig bei New York lebt, dass die Xantener Straße 15 in Berlin der Lebensmittelpunkt der Familie Hoff war. Bei der Verlegung der Stolpersteine waren zwei Söhne des Großneffen von Ernst und Hedwig Hoff anwesend.

Zum Gedenken an andere Familienmitglieder, die ebenfalls deportiert und umgebracht wurden, sind Stolpersteine in Stadtoldendorf(Externer Link) verlegt.