Anna Weissenberg geb. Davidsohn

Verlegeort
Wrangelstr. 6 -7
Bezirk/Ortsteil
Steglitz
Verlegedatum
02. Dezember 2017
Geboren
27. Januar 1875 in Hohensalza / Inowrocław
Deportation
am 14. September 1942 nach Theresienstadt
Ermordet
23. April 1943 in Theresienstadt

Anna Weissenberg kam am 27. Januar 1875 in Inowrocław (Hohensalza) in Polen als Tochter des Kaufmanns Samuel Davidsohn und seiner Frau Dora, geborene Michel zur Welt.<br />
<br />
Sie heiratete den Kaufmann Daniel, der aber bald starb. 1906 heiratete sie in Berlin in zweiter Ehe den Geschäftsreisenden Berthold Weissenberg, der am 26. Januar 1875 in bei Kattowitz geboren war.<br />
Ihre verwitwete Mutter betrieb damals die Dampfwäscherei Schneeweiß in der Strelitzerstraße 60.<br />
<br />
Bei der Volkszählung Am 17. Mai 1939 lebte Anna Weissenberg in Berlin-Steglitz, Wrangelstraße 6/7 im Jüdischen Blindenheim.<br />
Am 10. Oktober 1939 erfolgte die Scheidung von Berthold Weissenberg, der damals in Lichterfelde in der Undinestraße 5 lebte.<br />
<br />
Am 15. November 1941 musste Anna Weissenberg wie ihre Mitbewohner nach Berlin-Weißensee, Parkstraße 22 in das Jüdische Blinden- und Taubstummenheim ziehen. Von dort wurde sie mit 15 ihrer ehemaligen Mitbewohner aus der Wrangelstraße am 14. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 23. April 1943 ermordet wurde.<br />
<br />
Ihr geschiedener Mann musste aus der Wohnung in der Undinestraße 5 ausziehen und in die Seesenerstraße 50 nach Charlottenburg ziehen, von dort wurde er am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und von dort am 29. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka. Sein Bruder Salo, mit dem er sich in der Seesenerstraße ein Zimmer geteilt hatte, wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.<br />

Anna Weissenberg kam am 27. Januar 1875 in Inowrocław (Hohensalza) in Polen als Tochter des Kaufmanns Samuel Davidsohn und seiner Frau Dora, geborene Michel zur Welt.

Sie heiratete den Kaufmann Daniel, der aber bald starb. 1906 heiratete sie in Berlin in zweiter Ehe den Geschäftsreisenden Berthold Weissenberg, der am 26. Januar 1875 in bei Kattowitz geboren war.
Ihre verwitwete Mutter betrieb damals die Dampfwäscherei Schneeweiß in der Strelitzerstraße 60.

Bei der Volkszählung Am 17. Mai 1939 lebte Anna Weissenberg in Berlin-Steglitz, Wrangelstraße 6/7 im Jüdischen Blindenheim.
Am 10. Oktober 1939 erfolgte die Scheidung von Berthold Weissenberg, der damals in Lichterfelde in der Undinestraße 5 lebte.

Am 15. November 1941 musste Anna Weissenberg wie ihre Mitbewohner nach Berlin-Weißensee, Parkstraße 22 in das Jüdische Blinden- und Taubstummenheim ziehen. Von dort wurde sie mit 15 ihrer ehemaligen Mitbewohner aus der Wrangelstraße am 14. September 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 23. April 1943 ermordet wurde.

Ihr geschiedener Mann musste aus der Wohnung in der Undinestraße 5 ausziehen und in die Seesenerstraße 50 nach Charlottenburg ziehen, von dort wurde er am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und von dort am 29. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka. Sein Bruder Salo, mit dem er sich in der Seesenerstraße ein Zimmer geteilt hatte, wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.