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Johanna Berg

Johanna Berg © OTFW
LOCATION
Baseler Str. 13

DISTRICT
Steglitz-Zehlendorf – Lichterfelde
STONE WAS LAID
07/29/2005

BORN
04/17/1861 in Zempelburg (Kr. Flatow, Westpreußen) / Sępólno Krajeńskie
DEPORTATION
on the 14th of July 1942 to Theresienstadt
LATER DEPORTED
on the 19th of September 1942 to Treblinka
MURDERED
in Treblinka

Weniger zu Johanna Berg, mehr zur Geschichte des Hauses ist Folgendes bekannt:

Das Israelitische Lehrerinnenheim wurde 1903 eingeweiht, damals noch unter der Adresse Karlstraße 113. Es diente der Unterbringung erwerbsunfähiger Lehrerinnen, die bis zu ihrem Lebensende dort versorgt werden sollten. Im November 1941 wurde das Haus an die NSDAP verkauft. Wie lange die Bewohner noch in dem Haus lebten, ist nicht bekannt.

(Reinicke, Wilfried: Zur Geschichte des Israelitischen Lehrerinnenheims in Lichterfelde, Steglitzer Heimat 2/1999, S. 22-25.)

Johanna Berg erscheint bereits 1925 im Lichterfelder Adressbuch als Bewohnerin des Lehrerinnenheims. Von daher lässt sich möglicherweise auch auf ihren Beruf schließen.


Biographical Compilation

Initiative Steglitz