Helene Dörner née Gottstein

Location 
Albrechtstr. 59 a
District
Steglitz
Stone was laid
2010
Born
1882
Occupation
Pianistin
Deportation
on 16 June 1943 nach Theresienstadt
Later deported
on 09 October 1944 nach Auschwitz
Murdered
in Auschwitz
  • Helene Dörner 1905
    Helene Dörner 1905

    Helene Dörner 1905

  • Helene Dörner mit Tochter
    Helene Dörner mit Tochter

    Helene Dörner mit Tochter

  • Stolperstein für Helene Dörner.
    Stolperstein für Helene Dörner. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Helene Dörner. Foto: OTFW.

Helene Dörner, evangelisch getauft, aber jüdischer Herkunft, wuchs in Mainz auf, wo sie von 1891 bis 1899 die Höhere Mädchenschule besuchte (heute: Frauenlob-Gymnasium).<br />
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Sie war verheiratet mit Max Emil Dörner (einem Arier), der 1925 nach einem kriegsbedingten Lungenleiden starb. Er hatte eine elektrochemische Fabrik in Kreuzberg (Fa. Dörner & Lieskau). Helene Dörner war von 1926 bis 1932 Pianistin, ab 1938 als Stenotypistin im Wedding tätig. Bis zu ihrer Deportation im Juni 1943 nach Theresienstadt bezog sie eine Kriegerwitwenrente. Sie wohnte bei Marie Marwitz, der Witwe des Senatspräsidenten Willy Marwitz, zur Untermiete.

Helene Dörner, evangelisch getauft, aber jüdischer Herkunft, wuchs in Mainz auf, wo sie von 1891 bis 1899 die Höhere Mädchenschule besuchte (heute: Frauenlob-Gymnasium).

Sie war verheiratet mit Max Emil Dörner (einem Arier), der 1925 nach einem kriegsbedingten Lungenleiden starb. Er hatte eine elektrochemische Fabrik in Kreuzberg (Fa. Dörner & Lieskau). Helene Dörner war von 1926 bis 1932 Pianistin, ab 1938 als Stenotypistin im Wedding tätig. Bis zu ihrer Deportation im Juni 1943 nach Theresienstadt bezog sie eine Kriegerwitwenrente. Sie wohnte bei Marie Marwitz, der Witwe des Senatspräsidenten Willy Marwitz, zur Untermiete.