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Klara Adler (born Franz)

Stolperstein für Klara Adler © OTFW
LOCATION
Große Hamburger Straße 40

DISTRICT
Mitte – Mitte
STONE WAS LAID
03/17/2018

BORN
07/26/1872
OCCUPATION
Händlerin
INHAFTIERT
from March 1943 in Polizeigefängnis Alexanderplatz
DEPORTATION
on the 23rd of March 1943 to Auschwitz
MURDERED
09/13/1943 in Auschwitz

Klara Adler gehörte zu einer weitverzweigten Familie, deren Angehörige im Nationalsozialismus als „Zigeuner“ verfolgt und fast ausnahmslos ermordet wurden. Sie wurde als Klara Franz am 26. Juli 1872 in Niedamowo – einer kleinen Ortschaft etwa 49 Kilometer südwestlich von Danzig (Gdańsk) – geboren und war die Tochter des Arbeiters Johann Franz und seiner Frau Wilhelmine, geborene Werner. Klara hatte zwei Schwestern namens Mathilda und Rosalie, mit denen sie aufwuchs. Über die Kindheit und Jugend von Klara und ihren Geschwistern im damaligen Westpreußen haben sich keine Informationen erhalten. In ihrer Jugend lernte sie den aus Dreidorf (dem heutigen Dźwierszno Wielkie) stammenden, fünf Jahre älteren Musiker Julius Dienegott Adler, kennen.

In der Familie Adler spielte die Musik eine bedeutende Rolle. Viele der Familienmitglieder waren musikalisch, beherrschten Instrumente und einige von ihnen verdienten mit der Musik ihren Lebensunterhalt. So bestritt Julius nach seiner Schulausbildung wie auch sein Vater vor ihm seinen Unterhalt als Berufsmusiker. Er hatte sich auf das Harfenspiel spezialisiert. Später sollte eines der Kinder von Klara und Julius, der 1902 in Labischin (Łabiszyn) südlich von Bromberg (Bydgoszcz) geborene Oskar Adler die Familientradition fortsetzen, in Berlin als Musiker tätig sein und die Stelle eines Kapellmeisters besetzen. Klara Auguste trug als Händlerin zum Einkommen der Familie bei, die im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts Zuwachs bekam.

Selma Adler wurde 1894 in Klesczin (ab 1909 Kleschin, das heutige Kleszczyna) geboren, eine weitere Tochter namens Agnes bei einem Urlaub der Familie 1897 in einer damals russischen Ortschaft. Neben dem erwähnten und 1902 geborenen Oskar Adler, kamen in den 1910er-Jahren noch zwei Söhne des Ehepaares zur Welt: ein Sohn namens Max 1914 in Schneidemühl (Piła) und Rudolf Adler 1918 in Berlin. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte in der Geburtsregion von Klara und Julius eine Landflucht in die größeren Metropolen im Westen eingesetzt, die durch die unsicheren Verhältnisse in den Jahren um den Ersten Weltkrieg noch einmal an Brisanz gewann. Die Geburtsorte ihrer Kinder deuten darauf hin, dass die Familie Adler Teil dieser Migrationsbewegungen wurde. In den Jahren zwischen 1914 und 1916 ließ sich die Familie in der Hauptstadt Berlin nieder. Zwei Jahre vor der Geburt des jüngsten Sohnes Rudolf, im Jahr 1916, lebten die Adlers in einer Wohnung in der Neuen Hochstraße 15 im Wedding, unweit des Dorotheenstädtischen Friedhofs II. In diesem Jahr ließen Klara und Julius am 31. Oktober in Berlin ihre Ehe standesamtlich anerkennen. Aus den Ehedokumenten geht hervor, dass alle Elternteile der beiden Ehepartner inzwischen verstorben waren.

Über das Leben von Klara Adler, ihrem Ehemann Julius und ihren Kindern im Berlin der Weimarer Republik haben sich kaum Informationen erhalten. Beide Ehepartner waren Katholiken und vermutlich wurden auch ihre Kinder katholisch getauft und gefirmt. Sicher besuchten die Jüngsten, Max und Rudolf, in den 1920er-Jahren Berliner Schulen, zumindest für Rudolf ist es aber fraglich, ob er seine Ausbildung noch hat zu Ende führen können und ob er noch einen Beruf ergreifen konnte, bevor die NS-Verfolgung jegliche Berufsausübung verhinderte. Klaras älteste Tochter Selma hatte in jungen Jahren den Kaufmann Kajetan Weinich geheiratet, mit ihm 1915 in Berlin eine Tochter namens Elisabeth und in den 1910er- oder 1920er-Jahren noch zwei weitere Kinder bekommen und führte mit ihm einen eigenen Hausstand in der Hauptstadt. Sie war wie ihre Mutter als Händlerin in Berlin tätig. Klaras Sohn Oskar, der Musiker und spätere Kapellmeister, bekam mit seiner Ehefrau Auguste, geborene Spindler, zehn Kinder, die in den 1920er- bis 1940er-Jahren geboren wurden: Max, Waldemar, Sandor, Rudi, Helga, Angelika, Selma, Weibi, Soni und Gisela. Max Adler, der nach seiner Schulausbildung als Maschinist in Berlin arbeitete, heiratete in den 1930er-Jahren die Berlinerin Magdalena, geborene Saller. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Klaras Tochter Agnes Adler starb kinderlos am 16. August 1933 im Alter von nur 36 Jahren in Berlin.

Mit der schrittweisen Entrechtung und Verfolgung von Roma und Sinti seit 1933 begannen auch Zwangsmaßnahmen gegen Klara Adler und ihre Angehörigen. Darunter fielen zahlreiche Maßnahmen der Diskriminierung und sozialen Ausgrenzung, des Entzugs staatsbürgerlicher Rechte sowie der Verdrängung aus dem Berufs- und Wirtschaftsleben. Es ist nicht bekannt, inwieweit die Zugehörigkeit zur Minderheit der deutschen Sinti für die Identitätsbildung der Familienangehörigen und für das tägliche Leben der Familie vor der NS-Zeit eine Rolle gespielt hat. Dass einige der Familienmitglieder später mit ihrem familiären Beinamen – in der NS-Terminologie handelte es sich um „Zigeunernamen“ – erfasst wurden und zum Teil Ehen in traditioneller Weise (Mangavipen und Bijav) geschlossen haben, ist sicher nur ein Aspekt kultureller Identität einer Familie, die sich ansonsten ganz selbstverständlich als Teil der deutschen Gesellschaft verstand. Andererseits gab es auch vor der NS-Zeit eine lange Tradition antiziganistischer Maßnahmen, mit der Klara Adler in Berührung gekommen sein konnte. 1906 führte die preußische „Anweisung zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens“ zu einer Vereinheitlichung der Verfolgungsmaßnahmen, die 1924 erneuert und von anderen deutschen Staaten übernommen wurde. In Berlin wurde seit 1927 vom Innenministerium die Anweisung an die Polizei gegeben, Fingerabdrücke von Roma und Sinti zu nehmen und zu katalogisieren, womit der Grundstock einer systematischen Personenerfassung gelegt war, die bei der späteren Verfolgung eine entscheidende Rolle spielte. Unter den rassenideologischen Vorgaben des NS-Regimes verschärften seit 1933 vor allem lokale polizeiliche und administrative Instanzen die Verfolgung von „Zigeunern, Landfahrern und Arbeitsscheuen“. In Berlin wurde auf Initiative der Wohlfahrtsämter anlässlich der Olympischen Spiele 1936 eines der größten Zwangslager für Roma und Sinti in Marzahn errichtet, mit der die Stadt „zigeunerfrei“ werden sollte.

Die Adlers wurden zu diesem Zeitpunkt noch nicht in das Lager gezwungen. Sie lebten Mitte der 1930er-Jahre in zwei nicht weit voneinander gelegenen Wohnungen in der Großen Hamburger Straße 34 und 40 in Mitte. In den 1930er-Jahren konnten sie ihrer Berufstätigkeit nicht mehr ungehindert nachgehen. Berufsverbote zwangen Klaras Ehemann Julius, seine Stelle als Musiker aufzugeben. Zumindest ihre jüngsten Söhne Max und Rudolf wurden vermutlich zu Zwangsarbeit herangezogen, aber wahrscheinlich waren auch andere Familienmitglieder betroffen. Max war zuletzt vom Dezember 1938 bis zum 16. März 1943 in der „Maschinen- und Filmdruckerei R. Wolff“ in der Köpenicker Straße 18–20 als Arbeiter tätig, Rudolf vom September 1941 bis zum 27. März 1943 als Arbeiter in der „Schömann-Band K. G., Fabrik für Farbbänder, Kohle- und Durchschreibpapier“ in der Oranienburger Straße 38. Seit 1936 lag das Schicksal der Familie neben den Berliner Wohlfahrtsämtern und lokalen Polizeistellen in den Händen der „Rassenhygienischen Forschungsstelle“ (RHF) mit Sitz in Berlin-Dahlem. Die Behörde war mit der systematischen Erfassung der in Deutschland lebenden Sinti und Roma betraut sowie medizinischen Versuchsreihen an ihnen. Von den Adlers wurden unter anderem biometrische Daten wie Fingerabdrücke genommen und in das „Zigeunersippenarchiv“ aufgenommen. 1938 wurde Klaras Sohn Max unter dem Verfolgungsvorwand „arbeitsscheu“ – wahrscheinlich im Zuge der zweiten großen Verhaftungswelle der „Aktion Arbeitsscheu Reich“ – im brandenburgischen Zehdenick verhaftet, am 18. Juni in das Konzentrationslager Sachsenhausen überführt und für sechs Monate bis zum 2. Dezember 1938 interniert. Mit dem „Festschreibungserlass“ im Oktober 1939 wurde allen Sinti und Roma unter Androhung von KZ-Haft verboten, ihre Heimatorte zu verlassen. In demselben Jahr entzogen die Behörden Klaras Tochter Selma Weinich die Staatsangehörigkeit, da sie widersprüchliche Angaben zu ihrer Herkunft gemacht hatte. Gegen das folgende Aufenthaltsverbot für das Reichsgebiet konnte sie noch bei der Kriminalpolizei und der 1939 in das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) aufgegangenen RHF erfolgreich Einspruch einlegen. Allerdings musste sie mit ihrem Mann spätesten 1941 ihre Wohnung in der Großen Hamburger Straße verlassen und wurde im Zwangslager Marzahn interniert. In einer der Barackenwagen Marzahns mussten Anfang der 1940er-Jahre auch Klaras Sohn Oskar Adler mit seiner Ehefrau Auguste und seinen Kindern leben.

Der Entrechtung folgte die Deportation: Bereits seit Anfang 1940 wurden aus dem Reichsgebiet Sinti und Roma in die besetzten Gebiete im Osten deportiert. Mit dem „Auschwitz-Erlass“ vom 16. Dezember 1942 wurde im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau der „Zigeunerlager“ genannte Lagerabschnitt B II e eingerichtet. Im März 1943 wurden die meisten der in Berlin lebenden Familienmitglieder der Adlers verhaftet und in das Polizeipräsidium am Alexanderplatz gebracht: Zuerst vermutlich der Bruder Max Adler mit seiner Frau Magdalena und dem minderjährigen Sohn. Magdalena Adler, die bei den Behörden als „arisch“ geführt wurde, sollte zur Scheidung genötigt werden, entschied sich aber dazu, das Schicksal ihres Ehemanns zu teilen. Am 23. März 1943 wurden Klara und Julius Adler sowie deren Enkelin Gisela Adler, eine der Töchter Oskars, verhaftet und am 27./28. März 1943 Rudolf Adler. Sie alle wurden Ende März 1943 aus Berlin in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Aus dem Zwangslager Marzahn heraus verfasste Selma Weinich verzweifelte Bittschriften für ihre Eltern und Geschwister: Am 24. Mai 1943 schrieb sie ergebnislos an den Lagerkommandanten in Auschwitz und fügte Arbeitsbescheinigungen von Max und Rudolf Adler an, in denen deren frühere Arbeitgeber versicherten, dass sie diese jederzeit wiedereinstellen würden. Einen zweiten Brief vom September 1943 richtete sie direkt an die „Präsidialkanzlei des Führers“, in dem sie darum bat, dass ihre Eltern ihr aus Auschwitz schreiben dürften, und der sicherlich unbeantwortet blieb.

Nach der Deportation aus Berlin wurde der Eingang von Klara Adler in das „Zigeunerlager“ in Auschwitz mit der Häftlingsnummer (Z-6257) für den 31. März 1943 dokumentiert. An diesem Tag finden sich ebenfalls Einträge für ihren Ehemann Julius (Z-5637), ihre Söhne Rudolf (Z-5638) und Max (Z-5639) und ihre Enkelin Gisela (Z-6258). Klara Adler wurde am 13. August 1943 in Auschwitz ermordet – entweder durch direkte Gewalteinwirkung oder durch die Folgen der „Vernichtung durch Arbeit“ mittels planvoller Mangelernährung und körperlicher Misshandlung im Lager. Sie ist 71 Jahre alt geworden.

Nur wenige ihrer Familienangehörigen überlebten die NS-Verfolgung: Ihr Ehemann Julius war bereits am 24. Mai 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet worden und ihre 17-jährige Enkelin Gisela am 6. Juli 1943. An ihren Söhnen Max und Rudolf wurde in Auschwitz durch das sogenannte SS-Hygieneinstitut medizinische Versuche durchgeführt. Ein Dokument deutet darauf hin, dass Rudolf Adler bereits 1942 in Berlin, vermutlich durch eine Forschungsstelle des RSHA, mit einem Erreger infiziert worden war. Im August 1943 unternahm Rudolf Adler zusammen mit dem deutschen Sinto Robert Böhmer einen Fluchtversuch. Die beiden wurden am 7. August festgenommen, in Auschwitz unter Bunkerarrest gestellt und am 20. August 1943 erschossen. Max Adler wurde im Zuge der Räumung der „Zigeunerlagers“ am 12. März 1944 in Auschwitz ermordet. Seine Ehefrau und sein Sohn waren vermutlich bereits vorher in Auschwitz ermordet worden. Sie gehörten in jedem Fall nicht zu den wenigen Überlebenden. Klaras Tochter Selma überlebte mit ihrem Ehemann in Berlin. Noch im Sommer 1944 hatte sie aus dem Zwangslager Marzahn heraus versucht, postalisch Kontakt mit ihrer Familie in Auschwitz aufzunehmen. Selma Adler lebte später mit ihrem Ehemann in München. Oskar Adler, seine Frau Auguste und ihre Kinder sollten in den 1940er-Jahren im Lager Marzahn zwangssterilisiert werden. Nachdem der Eingriff bei einem der Kinder vorgenommen worden war und der Familie die Deportation nach Auschwitz drohte, flohen sie mit finanzieller Hilfe des Taufpfarrers von Auguste Adler, Pfarrer Pirmin, aus dem Lager über Eppishofen, Bayreuth, Augsburg und Mannheim nach München, wo sie versteckt das Kriegsende erlebten. Das Schicksal der Schwestern von Klara Adler ist ungeklärt: Rosalie Franz hatte einen Herrn Herzberg geheiratet und lebte mit ihm in den 1940er-Jahren in Seliggen (Szeligi) im damaligen Ostpreußen, wo in dieser Zeit auch ihre Schwester Mathilde Winter, geborene Franz, mit ihrem Mann und zwei Kindern lebte.


Anmerkung zur Biographie: Es kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass Selma, Agnes und Oskar Adler aus einer früheren Beziehung von Julius Adler stammten. Vieles deutet aber daraufhin, dass es sich bei der in den Quellen genannten Klara Franz, der Mutter von Selma, Agnes und Oskar, und der Auguste Maria Strahl, der Mutter von Max und Rudolf, um ein und dieselbe Person handelt, zu der in amtlichen Dokumenten unterschiedliche Personenstandsdaten aufgenommen wurden. Gleiches gilt für Oskar Adlers Ehefrau, die einerseits urkundlich als Auguste Adler, geborene Spindler – der Mutter von Max, Waldemar, Sandor, Rudi, Helga, Angelika, Selma, Weibi und Soni – geführt wird und andererseits als Ella Adler, geborene Klein, der Mutter von Gisela Adler.

Biographical Compilation

Indra Hemmerling

Additional Sources

Personenunterlagen zu Max und Rudi Adler. ITS Arolsen, Bad Arolsen. Kopien von Unterlagen der Lagerbücher Auschwitz und Sachsenhausen
Eheanzeige Julius Dienegott Adler und Auguste Maria Strahl (Nr. 843, Berlin am 31. Oktober 1916). Heiratsregister der Berliner Standesämter 1874–1920. Landesarchiv Berlin. Faksimile online unter: ancestry.com (aufgerufen am 7. August 2019)
Geburtsanzeige Selma Adler (Nr. 35, Buntowo am 14. August 1894). Faksimile online unter: ancestry.com (aufgerufen am 7. August 2019)
Beglaubigung der Todesbeurkundung Julius Adler (Nr. 281, Arolsen, der 31. Januar 1956). Faksimile online unter: ancestry.com (aufgerufen am 7. August 2019)
Einträge zu Rudolf, Max, Julius, Gisela und Klara [Auguste] Adler in der Onlinedatenbank der Gedenkstätte Auschwitz. Online unter: http://auschwitz.org/en/museum/ausc... (aufgerufen am 7. August 2019)
Einträge zu Rudi, Max, Julius, Gisella und Klara [Auguste] Adler in der Onlinedatenbank des United States Holocaust Memorial Museum. Online unter: https://www.ushmm.org/ (aufgerufen am 7. August 2019)
Angaben aus der Korrespondenz mit Familienangehörigen im Juni 2017
Pientka, Patricia: Das Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn, Berlin 2013, S. 179–182
Czech, Danuta: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939–1945, Reinbek bei Hamburg 1989
Schmitz, Sophia: Die Verfolgung der Berliner Sinti und Roma. In: Stolpersteine in Berlin. Pädagogisches Begleitmaterial, hrsg. v. Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e. V., Berlin 2015, S. 76–93