Wolfgang Alexander

Location 
Hewaldstr. 2
District
Schöneberg
Stone was laid
2014
Born
1935
Deportation
on 17 May 1943 nach Auschwitz
Murdered
in Auschwitz
  • Stolpersteine für Wolfgang Alexander. Copyright: MTS

    Stolpersteine für Wolfgang Alexander. Copyright: MTS

Wolfgang Alexander kam am 5. Juli 1935 in Berlin als Sohn des Kaufmanns Siegfried und Hedda Alexander, geborene Rosenbaum, zur Welt. Als er knapp drei Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Der Vater war herzkrank und vermutlich seit 1933 arbeitslos. Die Scheidung wurde am 18. Mai 1938 wirksam. Unmittelbar darauf emigrierte seine Mutter in die USA und ließ ihren Sohn bei seinem Vater zurück. Wolfgang Alexander lebte aber vermutlich für kurze Zeit noch bei seiner Mutter in der Schönhauser Straße 164, bevor diese Ende 1938 Deutschland verließ. Am 26. Juni 1942 wurde sein Vater abgeholt und mit dem 16. Osttransport nach Minsk verfrachtet. Seinen Sohn hatte er noch rechtzeitig bei seinem Bruder, dem Arzt Dr. Leo (* 16.10.1899 in Schroda) und dessen Frau Edith Alexander (* 21.10.1907 in Dramburg), unterbringen können, die in Pankow im Retzbacher Weg 83 und schließlich im Wedding in der Badstraße 37 a wohnten. <br />
Zusammen mit seinem Onkel und seiner Tante wurde er am 17. Mai 1943 mit dem 38. Osttransport nach Auschwitz deportiert. Er wurde nur acht Jahre alt. <br />
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Wolfgang Alexander kam am 5. Juli 1935 in Berlin als Sohn des Kaufmanns Siegfried und Hedda Alexander, geborene Rosenbaum, zur Welt. Als er knapp drei Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Der Vater war herzkrank und vermutlich seit 1933 arbeitslos. Die Scheidung wurde am 18. Mai 1938 wirksam. Unmittelbar darauf emigrierte seine Mutter in die USA und ließ ihren Sohn bei seinem Vater zurück. Wolfgang Alexander lebte aber vermutlich für kurze Zeit noch bei seiner Mutter in der Schönhauser Straße 164, bevor diese Ende 1938 Deutschland verließ. Am 26. Juni 1942 wurde sein Vater abgeholt und mit dem 16. Osttransport nach Minsk verfrachtet. Seinen Sohn hatte er noch rechtzeitig bei seinem Bruder, dem Arzt Dr. Leo (* 16.10.1899 in Schroda) und dessen Frau Edith Alexander (* 21.10.1907 in Dramburg), unterbringen können, die in Pankow im Retzbacher Weg 83 und schließlich im Wedding in der Badstraße 37 a wohnten.
Zusammen mit seinem Onkel und seiner Tante wurde er am 17. Mai 1943 mit dem 38. Osttransport nach Auschwitz deportiert. Er wurde nur acht Jahre alt.