Sara Ryfka Feit née Felder

Location 
Torstr. 89
Historical name
Lothringer Str. 34/35
District
Prenzlauer Berg
Stone was laid
2006
Born
16 April 1899
Deportation
on 04 March 1943 nach Auschwitz
Murdered
in Auschwitz
  • Stolperstein für Sara Feit
    Stolperstein für Sara Feit © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin

    Stolperstein für Sara Feit © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin

Die Familie Feit wohnte Mitte der 1930er Hajre in Berlin-Mitte in der Lothringer Str. 34/35 (der heutigen Torstraße 89) in einer Zweizimmerwohnung. Iro Feit wurde am 28. November 1898 in Dukla geboren. Seine spätere Ehefrau Sura Ryfka Feit kam am 10. April 1899 in Czernitz (heute Żernica) zur Welt. Ihr gemeinsamer Sohn Berthold wurde am 09. März 1928 in Berlin geboren. Der Sohn Berthold musste Zwangsarbeit leisten als Arbeiter bei Siemens-Halske mit einem Wochenlohn in Höhe von 19,- Reichsmark. Sura Feit wurde mit ihrem Sohn Berthold mit dem 34. Osttransport am 4. März 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Ihr persönliches Vermögen wurde zu Gunsten des Deutschen Reiches eingezogen. Das Schicksal des Vaters Iro ist nicht sicher geklärt. Wahrscheinlich wurde er im Rahmen der Polenaktion 1938 nach Polen abgeschoben und konnte später nach Amerika auswandern. Letzteres gibt seine Frau in der Vermögenserklärung an, die sie vor ihrer Deportation zeichnen musste.

Die Familie Feit wohnte Mitte der 1930er Hajre in Berlin-Mitte in der Lothringer Str. 34/35 (der heutigen Torstraße 89) in einer Zweizimmerwohnung. Iro Feit wurde am 28. November 1898 in Dukla geboren. Seine spätere Ehefrau Sura Ryfka Feit kam am 10. April 1899 in Czernitz (heute Żernica) zur Welt. Ihr gemeinsamer Sohn Berthold wurde am 09. März 1928 in Berlin geboren. Der Sohn Berthold musste Zwangsarbeit leisten als Arbeiter bei Siemens-Halske mit einem Wochenlohn in Höhe von 19,- Reichsmark. Sura Feit wurde mit ihrem Sohn Berthold mit dem 34. Osttransport am 4. März 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Ihr persönliches Vermögen wurde zu Gunsten des Deutschen Reiches eingezogen. Das Schicksal des Vaters Iro ist nicht sicher geklärt. Wahrscheinlich wurde er im Rahmen der Polenaktion 1938 nach Polen abgeschoben und konnte später nach Amerika auswandern. Letzteres gibt seine Frau in der Vermögenserklärung an, die sie vor ihrer Deportation zeichnen musste.