Chaja Rybier née Epstein

Location 
Bundesplatz 17
District
Wilmersdorf
Stone was laid
04 June 2021
Born
15 December 1884
Deportation
on 06 March 1943 nach Auschwitz
Murdered
1943 in Auschwitz
  • Stolperstein Deby Doba Rybier Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Stolperstein Deby Doba Rybier Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

    Stolperstein Deby Doba Rybier Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

Deby Doba Rybier wurde als Deby Doba Epstein – in einigen Dokumenten wird auch ihr dritter Vorname Chaja genannt – am 15. Dezember 1884 in Wischnewa geboren. Der Ort gehörte im Laufe der polnischen Teilungen und regionalen Auseinandersetzung unterschiedlichen Staatsgebieten an und liegt heute in Weißrussland. Er ist auch der Geburtsort des späteren israelischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Schimon Peres.<br />
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Den Ergänzungskarten zur Volkszählung 1939 zufolge lebte sie am Kaiserplatz 17 zusammen mit ihrem am 7. Januar 1877 geborenen Mann Louis und der am 4. Januar 1911 geborenen Tochter Helene. Ihr Mann Louis ist am 16. August 1941 im Konzentrationslager Buchenwald umgekommen. Über den Verbleib der Tochter ist nichts weiter bekannt.<br />
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Laut Vermögenserklärung war Chaja Rybier zuletzt Zwangsarbeiterin bei der Firma Elite in Berlin-Tempelhof in der Friedrich-Wilhelm Straße-52/4. 1974 bat das Landgericht Hamburg um Übersendung der Vermögenserklärung vom 5. März 1943 in der Rückerstattungssache Enrique Rybier gegen das Deutsche Reich. Ob es sich dabei um ihren Sohn oder Enkel gehandelt hat, ist nicht bekannt. <br />
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Chaja Rybier wurde am 6. März 1943 mit dem „35. Osttransport“ zusammen mit weiteren 662 Menschen aus Berlin nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Deby Doba Rybier wurde als Deby Doba Epstein – in einigen Dokumenten wird auch ihr dritter Vorname Chaja genannt – am 15. Dezember 1884 in Wischnewa geboren. Der Ort gehörte im Laufe der polnischen Teilungen und regionalen Auseinandersetzung unterschiedlichen Staatsgebieten an und liegt heute in Weißrussland. Er ist auch der Geburtsort des späteren israelischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Schimon Peres.

Den Ergänzungskarten zur Volkszählung 1939 zufolge lebte sie am Kaiserplatz 17 zusammen mit ihrem am 7. Januar 1877 geborenen Mann Louis und der am 4. Januar 1911 geborenen Tochter Helene. Ihr Mann Louis ist am 16. August 1941 im Konzentrationslager Buchenwald umgekommen. Über den Verbleib der Tochter ist nichts weiter bekannt.

Laut Vermögenserklärung war Chaja Rybier zuletzt Zwangsarbeiterin bei der Firma Elite in Berlin-Tempelhof in der Friedrich-Wilhelm Straße-52/4. 1974 bat das Landgericht Hamburg um Übersendung der Vermögenserklärung vom 5. März 1943 in der Rückerstattungssache Enrique Rybier gegen das Deutsche Reich. Ob es sich dabei um ihren Sohn oder Enkel gehandelt hat, ist nicht bekannt.

Chaja Rybier wurde am 6. März 1943 mit dem „35. Osttransport“ zusammen mit weiteren 662 Menschen aus Berlin nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.