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Bertha Kopinsky (geb. Rothschild)

Stolperstein für Bertha Kopinsky - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf
VERLEGEORT
Petzower Straße 13

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Wannsee
VERLEGEDATUM
05.04.2014

GEBOREN
09.03.1865 in Oberaula (Hessen-Nassau)
DEPORTATION
am 14.07.1942 nach Theresienstadt
ERMORDET
07.12.1942 in Theresienstadt

Bertha Rothschild kam am 9. März 1865 in Ziegenhain/Oberaula/Schwalm-Eder Kreis als Tochter des Meier Rothschild und seiner Frau Lina geboren Levi zur Welt. Sie hatte sieben Schwestern: Henriette, Ida, Bella, Johanna, Paula, Selma und Caroline und zwei Brüder: David und Leopold.
Sie heiratete den Kaufmann Wolf Wilhelm Kopinsky(i) und lebte mit ihm in Frankfurt/Main. Am 11. Juli 1886 kam die Tochter Regina auf die Welt. Diese heiratete 1912 in Frankfurt/Main den Rechtsanwalt Dr. Wolff Arthur Donig aus Berlin.
Am 5. Juli 1913 wurde ihr Sohn Curt Günther in Berlin-Schöneberg geboren.
1919 starb Bertas Mann in Frankfurt/Main, sie zog zu ihrer verheirateten Tochter Regina nach Berlin, 1931 lebte sie in Schöneberg, Am Park 15, mit der Familie ihrer Tochter. Ihr Schwiegersohn, der mittlerweile auch Notar war, hatte ein Haus in Wannsee, Parkstraße 15 (später Petzower Straße) gekauft, 1931 zog die Familie dorthin.
Ihre Tochter konnte mit Mann und Kind 1939 nach Argentinien, Buenos Aires, emigrieren.
Bertha Kopinsky musste noch einmal umziehen und zwar in das Altersheim Altonaer Straße 4, von dort wurde sie am 14. Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert.
Am 7. Dezember 1942 starb sie angeblich an Enteritis, Darmkatarrh.


Biografische Zusammenstellung