Direkt zum Inhalt
Skip to content Skip to navigation

Martin Holdheim

Martin Holdheim - Foto: Gedenkblatt Yad Vashem
Stolpersteine für Erna und Martin Holdheim - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf
Der Gewerbehof Holdheimshof Paul-Lincke-Ufer 42/43 - Foto: Luisenstädtischer Bildungsverein
Firmenschild des vom Vater geerbten Betriebes - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf
VERLEGEORT
Karolinenstraße 4

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Zehlendorf
VERLEGEDATUM
28.05.2013

GEBOREN
08.07.1876 in Berlin
DEPORTATION
am 03.02.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
26.01.1945 in Auschwitz

Martin Holdheim kam am 8. Juli 1876 in Berlin als Sohn des Fabrikbesitzers Wolf Wilhelm Holdheim und seiner Frau Emma geborene Cohn zur Welt. Er hatte zwei Brüder: Berthold und Hugo, und zwei Schwestern: Else und Betty.
Martin Holdheim übernahm von seinem Vater zusammen mit seinen Brüdern dessen 1901 gegründete Metallwarenfabrik. Sie produzierten Federstähle, Korsettfurnituren, Kragenstützen, Kurzwaren und Konfektionsknöpfe. Der Betrieb befand sich am Cottbusser Ufer 42 im Holdheimshof.
1908 hatte Martin Holdheim Erna Chan geheiratet, sie lebten in der Münchener Straße 15 II. Die Ehe blieb kinderlos.
Martin Holdheim baute Mitte der 1930er Jahre ein Eigenheim in Zehlendorf, Karolinenstraße 4. Dorthin zog das Paar 1935. Bereits 1939 mussten sie wieder ausziehen und in die Küstrinerstraße 24 nach Halensee ziehen.
Vermutlich musste das Ehepaar Zwangsarbeit leisten.
Am 3. Februar 1943 wurden Martin Holdheim und seine Frau in das KZ Auschwitz deportiert.
Nach fast zwei Jahren wurde Martin Holdheim gleichzeitig mit seiner Frau am 26. Januar 1945 ermordet.
Neffen und Nichten von Martin Holdheim stellten nach dem Krieg Wiedergutmachungsanträge, auch widmeten sie ihm und seiner Frau Gedenkseiten bei Yad Vashem.


Biografische Zusammenstellung