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Rudolf Peter

Fotografie von Rudolf Peter; Fotorechte: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Stolperstein für Rudolf Peter, Glielower Straße 32c. (Foto: Ruben)
VERLEGEORT
Gielower Straße 32c

BEZIRK/ORTSTEIL
Neukölln – Britz
VERLEGEDATUM
12.09.2008

GEBOREN
1889 in Podersam bei Saaz / Podbořany
BERUF
Buchbinder
TOT
02.03.1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden

Rudolf Peter gehörte zum Arbeiterwiderstand und wirkte 1943/44 in der Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe mit. Rudolf Peter wurde in Podersam bei Saaz geboren, war Buchbinder von Beruf und gewerkschaftlich organisiert. Er lebte seit 1944 in Berlin und arbeitete als Buchbinder beim Deutschen Verlag. Dort erhielt er Kontakt zur illegalen Gewerkschaftsgruppe und beteiligte sich an der Verteilung illegaler Schriften und Flugblätter. Er bemühte sich um Kontakte zu ehemaligen sozialdemokratischen Funktionären. Rudolf Peter wird am 28.08.1944 verhaftet und am 18.01.1945 vom Volksgerichtshof zu vier Jahren Zuchthaus und Ehrverlust verurteilt. Zur Strafverbüßung wird er am 02.02.1945 ins Zuchthaus Brandenburg-Görden gebracht, wo er am 02.03.1945 ums Leben kommt.


Biografische Zusammenstellung

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten