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Eugen Cohn

Foto: A. Bukschat & C. Flegel
VERLEGEORT
Leibnizstr. 19

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
17.07.2007

GEBOREN
11.04.1872 in Beuthen O.S (Schlesien) / Bytom
DEPORTATION
am 22.09.1942 nach Theresienstadt
ERMORDET
23.10.1944 in Theresienstadt

Eugen Cohn wurde am 11. April 1872 in Beuthen (Oberschlesien) geboren. Er heiratete Minna Friedländer und ging mit ihr nach Berlin. 1903 bekamen sie einen Sohn, den sie Otto nannten. Ihm gelang es später in die USA zu flüchten. Sie wohnten in der Leibnizstraße 19, die Eltern wurden kurzfristig gezwungen, in ein Zimmer umzuziehen. Wo er vorher wohnte, ist nicht zu bestimmen, denn im Jüdischen Adressbuch von 1931 waren mehrere Gleichnamige verzeichnet.

Eugen Cohn ist am 23. Oktober 1944 in Theresienstadt ums Leben gebracht worden, wohin er gemeinsam mit seiner Frau Minna und weiteren 98 Menschen, die aus dem Sammellager zum Anhalter Bahnhof gebracht wurden, am 22. September 1942 deportiert worden war.


Biografische Zusammenstellung

Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf