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Siegmund Mones

Stolperstein für Siegmund Mones. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Neufertstr. 20

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
24.07.2012

GEBOREN
10.02.1882 in Quedlinburg (Sachsen)
DEPORTATION
am 24.10.1941 nach Łódź / Litzmannstadt
ERMORDET
21.01.1942 in Łódź / Litzmannstadt

Siegmund Mones ist am 10. Februar 1882 in Quedlinburg geboren. Über ihn sind keine Dokumente mehr vorhanden. Aus den Meldeunterlagen ist lediglich ersichtlich, dass er unverheiratet war. Im Berliner Adressbuch war er seit den 1920er Jahren als Kaufmann eingetragen.

Er wohnte in Charlottenburg in der Magazinstraße 10 im 4. Stock, vorher in der Herkomerstraße 3. Die Magazinstraße wurde 1950 in Neufertstraße umbenannt, das Haus erhielt die jetzige Nummer 20.

Zunächst ist Siegmund Mones in die Levetzowstraße verschleppt worden, wo die Nationalsozialisten in einer Synagoge eine Sammelstelle eingerichtet hatten. Deportiert wurde er am 24. Oktober 1941 vom Gleis 17 des Bahnhofs Grunewald mit dem zweiten Zug, der aus Berlin nach Lodz fuhr. Am 21. Januar 1942 ist Siegmund Mones im Ghetto von Lodz, das damals von den deutschen Besatzern in Litzmannstadt umbenannt worden war, getötet worden.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf/Kiezbündnis Klausenerplatz