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Isfried Neuberger

Stolperstein für Isfried Neuberger © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin
VERLEGEORT
Karl Marx Allee 38/40

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Mitte

GEBOREN
04.05.1924 in Burgpreppach
ZWANGSARBEIT
bei
Firma Dombritz
DEPORTATION
am 09.12.1942 nach Auschwitz
ERMORDET

Isfried Neuberger wurde am 4. Mai 1924 in Burgpreppach/Bayern als Sohn von Max Neuberger und seiner Frau Helene, geb. Klebe, geboren. Er hatte zwei Schwestern: Marta, die 1930 in Bamberg zur Welt kam, und eine ältere Schwester, die frühzeitig auswanderte. Nähere Angaben über diese Tochter konnten bisher nicht ermittelt werden.

Wann die Neubergers nach Berlin zogen, ist bisher nicht bekannt.

Isbert Neuberger war als Zwangsarbeiter bei der Firma Dombritz eingesetzt. Auch seine Eltern mussten Zwangsarbeit leisten: sein Vater Max bei der Maschinenfabrik A. Tewes in Berlin-Wittenau, seine Mutter Helene war in der Schneiderei Michalski in der Großen Frankfurter Str.137 tätig.

Vor ihrer Verschleppung lebte die Familie in der Großen Frankfurter Str. 75 (heute: Karl-Marx-Allee 38/40) im 3. Obergeschoss (3 Zimmer und Küche) mit zehn anderen jüdischen Bürgern in einem Haus zusammen, die bis Ende 1943 alle deportiert wurden. Die Familie Neuberger teilte ihre Wohnung mit Helene Mobulski, die in einem Zimmer der Wohnung zur Untermiete wohnte. Am 9. Dezember 1942 wurde die Familie Neuberger mit dem „24. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert und ermordet. Zu diesem Zeitpunkt war die Tochter Marta gerade 12 Jahre alt.


Biografische Zusammenstellung

Bürgerverein Luisenstadt e. V.