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Rosemarie Radziejewski

Rosemarie Radziejewski © OTFW
Hans, Rudi Leavor, Rosemarie, Erwine Leavor, vorne Helga 1935, Foto: privat
Antonie, Erwine Leavor, Rudi Leavor, Helga, Rosemarie 1935, Foto: privat
VERLEGEORT
Friedrichshaller Str. 28

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Schmargendorf
VERLEGEDATUM
24.03.2014

GEBOREN
02.07.1928 in Berlin
DEPORTATION
am 26.10.1942 nach Riga
ERMORDET
29.10.1942 in Riga

Rosemarie Radziejewski wurde am 2. Juli 1928 in Berlin geboren. Sie war die zweitälteste von vier Geschwistern, die mit ihren Eltern Alex und Antonie in Wilmersdorf lebten. Rosemarie war Schülerin. Nachdem der Vater eine Zeitlang in Sachsenhausen eingesperrt war, wurde die junge Familie geschlossen auf dem Güterbahnhof Moabit in einen Zug getrieben, der nach Riga fuhr. Dort wurden sie alle erschossen, als Todesdatum ist der 29. Oktober 1942 überliefert. Rosemarie Radziejewsi war gerade erst 14 Jahre alt.


Diese Stolpersteine zum Gedenken an die von den Nationalsozialisten ausgelöschte Familie Radziejewki sind von einer Klasse der Alt-Schmargendorf-Grundschule an der benachbarten Reichenhaller Straße gewünscht, vom Förderverein gespendet und am 24.3.2014 verlegt worden.

Biografische Zusammenstellung

Text: Alexander Radziewski
Fotos von Rudi Leavor, einem Freund von Hans Radziejewski, Erwine war Rudis jüngere Schwester.