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Alex Radziejewski

Stolperstein Alex Radziejewski Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
Prof. Nellhaus, Alex und Hans Radziejewski 1930, Foto: privat
VERLEGEORT
Friedrichshaller Str. 28

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Schmargendorf
VERLEGEDATUM
15.02.2014

GEBOREN
15.07.1896 in Miloslaw / Miłosław
DEPORTATION
am 26.10.1942 nach Riga
ERMORDET
29.10.1942 in Riga

Alex Radziejewski ist am 15. Juli 1896 in Miłosław in Polen geboren. Mit einer sechsköpfigen Familie wohnte er in Wilmersdorf in der Friedrichshaller Straße 28, im Adressbuch war er als „Kaufmann“ eingetragen. Seine Frau hieß Antonie geb. Nellhaus, die Kinder Hans, Rosemarie, Helga und Guido.

Er wurde Mitte der 1930er Jahre im Konzentrationslager Sachsenhausen eingesperrt, wo er bis 15. Dezember 1938 bleiben musste. Deportiert wurden alle fünf am 26. Oktober 1942 vom Güterbahnhof Moabit in einem mit 798 Menschen, davon waren 55 Kinder unter zehn Jahren, voll besetzten Zug nach Riga. Die Fahrt dauerte vier Tage und drei Nächte. Nach der Ankunft wurden alle erschossen. Das Todesdatum war der 29. Oktober 1942.


Diese Stolpersteine zum Gedenken an die von den Nationalsozialisten ausgelöschte Familie Radziejewki sind von einer Klasse der Alt-Schmargendorf-Grundschule an der benachbarten Reichenhaller Straße gewünscht, vom Förderverein gespendet und am 24.3.2014 verlegt worden.

Biografische Zusammenstellung

Text: Alexander Radziewski
Fotos von Rudi Leavor, einem Freund von Hans Radziejewski, Erwine war Rudis jüngere Schwester.