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Elsa Mayer (geb. Mathisson)

VERLEGEORT
Innsbrucker Str. 19

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
21.03.2017

GEBOREN
12.06.1892 in Berlin
DEPORTATION
am 18.10.1941 nach Łódź / Litzmannstadt
WEITERE DEPORTATION
im Mai 1942 nach Chełmno / Kulmhof
ERMORDET
08.05.1942 in Chełmno / Kulmhof

Elsa Mayer stammte aus einer vermögenden Familie, die gute Verbindungen nach Italien hatte. Ihre Großmutter od. Mutter war Fabrikbesitzerin und hatte mehrere Häuser in Berlin. Diese vermachte sie Ludwig (Ehemann von Elsa) und Elsa. Die Familie Mayer lebte in sehr guten finanziellen Verhältnissen.
Vor der Deportation musste die Familie längere Zeit in der Synagoge in der Fasanen Straße zubringen, da ihnen die Wohnung weggenommen wurde. Es herrschten dort laut Berichten Verhältnisse wie in einem Gefängnis.
Sie musste danach im Ghetto Lodz Zwangsarbeit leisten. Eine genaue Zeitdauer ist jedoch nicht bekannt.
Anfang Mai wurde sie nach Chelmno deportiert und dort wahrscheinlich umgehend vergast.

Sie und ihr Mann hatten zwei Töchter. Erika und Ruth. Ruth kam ebenfalls in Chelmno ums Leben. Erika wurde mit einem Kindertransport nach England geschickt und hat überlebt.


Biografische Zusammenstellung

Museum Tempelhof-Schöneberg