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Klara Hirschfeld (geb. Freund)

Stolperstein für Klara Hirschfeld. Copyright: MTS
VERLEGEORT
Franziusweg 63

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Lichtenrade
VERLEGEDATUM
21.03.2007

GEBOREN
10.03.1885 in Stettin / Szczecin
DEPORTATION
am 13.06.1942 nach Sobibór
ERMORDET
in Sobibór

Klara Freund wurde am 10. März 1885 in Stettin (heute: Szczecin/Polen) in Pommern geboren. Sie heiratete den Kaufmann Bruno Hirschfeld. 1913 wurde ihr Sohn Hans-Heinz in Berlin geboren. Seit dem 15. August 1940 wohnte die Familie zur Untermiete bei Johanna Maass (siehe dort) in Berlin-Tempelhof, Ortsteil Lichtenrade, Waldweg 19 (heute: Franziusweg 63) in zwei möblierten Mansardenzimmern.

Zusammen mit ihrem Mann und dem Sohn wurde sie am 13. Juni 1942 mit dem 15. Transport in das Vernichtungslager Sobibor im deutsch besetzten Polen deportiert. Auf dem Bahnhof in Lublin wurden die Zuginsassen „selektiert“ und Klara und Bruno Hirschfeld von ihrem Sohn getrennt. Von den etwa 740 mit ihnen verschleppten Menschen hat niemand überlebt.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Claudia Schoppmann

Vorarbeiten/Recherche: Hannelore Emmerich