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Helene Hirschberg (geb. Wachtel)

VERLEGEORT
Solinger Str. 7

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Moabit
VERLEGEDATUM
September 2003

GEBOREN
24.12.1859 in Gostin (Schlesien) / Gostyń
DEPORTATION
am 11.09.1942 nach Theresienstadt
TOT
24.09.1942 im Ghetto Theresienstadt

Helene Hirschberg, geb. Wachtel, wurde am 24. Dezember 1859 in Gostyn in der Provinz Posen geboren. Sie war verwitwet und lebte mit ihrer Tochter Edith, die am 1. Dezember 1884 in Rogowko zur Welt gekommen war, in einer großen 3  ½-Zimmer-Wohnung in der Solinger Str. 7 in Moabit. Die Vermögenserklärung, an Hand derer später das Vermögen eingezogen wurde, ist auf den 8. September 1942 datiert und wurde Helene und Edith Hirschberg am 10. September, als sie bereits im Sammellager Große Hamburger Straße waren, zugestellt. Mit dem „62. Alterstransport“ am 11. September 1942 wurde die 83-jährige Helene Hirschberg zusammen mit ihrer Tochter nach Theresienstadt deportiert. Dort überlebte Helene Hirschberg nur 13 Tage – ihr Todestag ist auf den 24. September 1942 datiert. Die Tochter Edith wurde nach Auschwitz deportiert. Sie gehörte bei der Befreiung des Konzentrationslagers 1945 nicht zu den wenigen Überlebenden.


Biografische Zusammenstellung

Bürgerverein Luisenstadt e. V.