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Edith Hirschberg

VERLEGEORT
Solinger Str. 7

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Moabit
VERLEGEDATUM
September 2003

GEBOREN
01.12.1884 in Roggow (Posen) / Rogowo
DEPORTATION
am 11.09.1942 nach Theresienstadt
WEITERE DEPORTATION
am 16.05.1944 nach Auschwitz
ERMORDET

Edith Hirschberg wurde am 1. Dezember 1884 in Roggow in Posen (heute Rogowo) geboren. Sie lebte mit ihrer verwitweten Mutter Helene Hirschberg, geb. Wachtel (geb. 1859) in einer großen 3  ½-Zimmer-Wohnung in der Solinger Str. 7 in Moabit. Die Vermögenserklärung, an Hand derer später das Vermögen eingezogen wurde, ist auf den 8. September 1942 datiert und wurde Helene und Edith Hirschberg am 10. September, als sie bereits im Sammellager Große Hamburger Straße waren, zugestellt. Mit dem „62. Alterstransport“ am 11. September 1942 wurde die 57-jährige Edith Hirschberg zusammen mit ihrer Mutter nach Theresienstadt deportiert. Helene Hirschberg überlebte dort nur 13 Tage – ihr Todestag ist auf den 24. September 1942 datiert. Edith Hirschberg wurde am 16. Mai 1944 weiter nach Auschwitz deportiert. Sie gehörte bei der Befreiung des Konzentrationslagers 1945 nicht zu den wenigen Überlebenden.


Biografische Zusammenstellung

Bürgerverein Luisenstadt e. V.