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Anneliese Goldmann

Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
VERLEGEORT
Schellendorffstr. 31

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Schmargendorf
VERLEGEDATUM
11.05.2010

GEBOREN
19.10.1930 in Berlin
DEPORTATION
am 28.03.1942 nach Piaski
ERMORDET
in Piaski

Anneliese Goldmann ist am 19. Oktober 1930 in Berlin geboren. Sie war die Tochter von Franz und Anita Goldmann und der Bruder von Walter Goldmann. Alle vier wurden zunächst in das Sammellager Levetzowstraße 7/8, eine zu diesem Zweck missbrauchte jüdische Synagoge, gebracht und am 28. März 1942 vom Bahnhof Grunewald in einem Zug mit 985 Menschen in den ostpolnischen Ort Piaski deportiert und dort oder in der Umgebung ermordet. Anneliese war zu dieser Zeit nicht ein Mal zwölf Jahre alt.


Brigitte Brandeis geb. Frankfurther, die in Jerusalem lebte und früher in Berlin gelebt hatte und sich als „Freundin der Kinder“ ausgab, deren Schicksal sie allerdings „nicht kannte“, sich aber auf ihre „Bekanntschaft aus der Kinderzeit“ berief, füllte 1989 und 1999 in Jerusalem Gedenkblätter für die Gedenkstätte Yad Vashem aus.

Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf