Direkt zum Inhalt
Skip to content Skip to navigation

Günter Rosen

Stolperstein Günter Rosen © OTFW
VERLEGEORT
Bellermannstraße 79-80

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Gesundbrunnen

GEBOREN
13.09.1918 in Berlin
DEPORTATION
am 26.02.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Günter Rosen, geboren am 13. September 1918 in Berlin, lebte seit dem Tod seines Vaters mit seiner Mutter Martha Rosen, geboren am 9. November 1883 als Martha Hartstein in Złocieniec/Falkenburg in Pommern, in der Bellermannstraße 79-80.

Von hier aus führte Martha Rosen seit dem Tod ihres Mannes auch das ehemals gemeinsame Geschäft »Gardinen- und Teppichhaus des Nordens« in der Prinzenallee 2-4 alleine weiter. Im November 1938 war sie gezwungen, ihr Geschäft zu verkaufen.

Zu diesem Zeitpunkt zog auch Martha Rosens Schwester Frieda Steinhagen mit ihrem Ehemann Rudolf und dem Sohn Gerhard mit in die Bellermannstraße.

Bei der »Vergeltungsaktion« nach dem Anschlag der jüdischen Widerstandsgruppe um Herbert Baum im Mai 1942 wurde Rudolf Steinhagen ermordet. Seine Frau und Sohn wurden nach Theresienstadt deportiert.

Von da an wohnte die Verlobte Günter Rosens, Gerda Bigmann, geboren am 29. September 1929 in Hamm in Westfalen, sowie die Untermieterin Anni Schlesinger bei den Rosens. Mutter und Sohn sowie die beiden Mitbewohnerinnen wurden am 26. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert. Frieda und Gerhard Steinhagen überlebten den Holocaust in Theresienstadt.


Biografische Zusammenstellung

Lea Herzig aus: Stolpersteine in Berlin #2. 12 Kiezspaziergänge