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Wilhelm Bösch

Fotografie von Wilhelm Bösch. Fotorechte: GDW.
Stolperstein für Wilhelm Bösch. Foto: Siemens AG, Gasturbinenwerk Berlin.
VERLEGEORT
Huttenstraße 12

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Moabit
VERLEGEDATUM
April 2003

GEBOREN
06.03.1897
BERUF
Maschinenschlosser
HINGERICHTET

Wilhelm Bösch arbeitet als Maschinenschlosser bei der AEG-Turbinenfabrik in Moabit. Dort schließt er sich in den Kriegsjahren einer illegalen kommunistischen Betriebsgruppe an, die unter anderem Geld und Essensmarken für verfolgte Kollegen sammelt. Durch einen Spitzel fliegt die Gruppe im Februar 1945 auf. Wilhelm Bösch wird am 24. Februar in seiner Wohnung von der Gestapo festgenommen und in die Gestapoabteilung des Zellengefängnisses Lehrter Straße 3 eingeliefert. Am 21. März werden er und seine Mitstreiter vom Kammergericht Berlin wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ und „Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt. Seine Ehefrau Johanna Bösch sieht ihn das letzte Mal bei einem Besuch am 7. April im Gefängnis Plötzensee, wo Wilhelm Bösch am 10. April 1945 ermordet wird.


Biografische Zusammenstellung

Gedenkstätte Deutscher Widerstand