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Jenny Schwersenski (geb. Ehrlich)

Stolperstein für Jenny Schwersenski. Foto: OTFW
VERLEGEORT
Marie-Elisabeth-Lüders-Ufer

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Mitte
VERLEGEDATUM
09.06.2015

GEBOREN
1874 in Ostrowo / Ostrów Wielkopolski
TOT
03.10.1939 in Berlin

Martin Schwersenski (1879-1942) stammte aus Breslau und heiratete die im ostpreußischen Ostrowo geborene Jenny Ehrlich (1874-1939). Martin Schwersenski war 62 Jahre alt und Witwer, als er seine Wohnung bei Hirschs am Schiffbauerdamm 29 verlor. Seine Frau Jenny Schwersenski starb am 3. Oktober 1939 im Jüdischen Krankenhaus in der Iranischen Straße. Er ließ sie am 8. Oktober 1939 auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee (Feld E, VII, Reihe 15, Nr. 101579) begraben. Wo Martin Schwersenski in Berlin noch Quartier fand, ist nicht bekannt. Er gehörte in den Tagen nach dem Anschlag auf die antisowjetische Propagandaausstellung Das Sowjetparadies im Berliner Lustgarten durch die Herbert-Baum-Gruppe zu den als Geiseln festgenommenen 250 Berliner Juden, die in das KZ Sachsenhausen deportiert und dort am 28. Mai 1942 ermordet wurden.


Die Patenschaften für die zehn Stolpersteine am Schiffbauerdamm wurde gemeinschaftlich von Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen übernommen: Im Einzelnen von Philipp Lengsfeld, Gitta Connemann und Michael Kretschmer (CDU/CSU); Thomas Oppermann, Eva Högl und Kerstin Griese (SPD); Volker Beck und Ulle Schauws (Bündnis 90/Die Grünen). Die Linke hat die Patenschaft als Gesamtfraktion übernommen.

Biografische Zusammenstellung

Susanne Willems