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Gertrud Apt

Stolperstein für Gertrud Apt. Copyright: MTS
VERLEGEORT
Belziger Str. 30

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
16.09.2003

GEBOREN
16.02.1881 in Lublinitz / Lubliniec
BERUF
Heimarbeiterin
DEPORTATION
am 17.11.1941 nach Kowno / Kaunas
ERMORDET
25.11.1941 in Kowno / Kaunas

Gertrud Apt wurde am 16. Februar 1881 im oberschlesischen Lublinitz (heute: Lubliniec/Polen) geboren. Die Eltern Fedor und Amalia Apt hatten noch zwei weitere Töchter.

Bis zum Jahr 1941 wissen wir nichts über ihr Leben.

Eine Gertrud Apt ist allerdings im Berliner Adressbuch von 1936 in der Belziger Straße 5 und 1940 mit dem Zusatz „Arbeitsstube“ in der Belziger Straße 28 verzeichnet.

Seit dem 15. Mai 1941 lebte Gertrud mit ihren beiden Schwestern Elfriede (s. dort) und Erna (s. dort) in der Aschaffenburger Straße 7 nahe dem Bayerischen Platz in Berlin-Schöneberg, bei Silbermann zur Untermiete, und anschließend mit ihnen in einem Zimmer in der Belziger Straße 30, ebenfalls in Schöneberg.

Gertrud Apt arbeitete als Heimarbeiterin für die Firma Schmalfuß & Marggraff (Interlock-Kettelei) in der Kaiser-Wilhelm-Straße 51 in Berlin-Mitte.

Zusammen mit ihren beiden Schwestern wurde sie am 17. November 1941 mit dem „VI. Transport“ nach Kowno/Litauen (Kauen) deportiert und dort kurz darauf am 25. November 1941 ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Anne Meckel auf der Grundlage wesentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich