Max Löwy

Verlegeort
Crellestr. 46
Historischer Name
Bahnstraße 46
Bezirk/Ortsteil
Schöneberg
Verlegedatum
März 2008
Geboren
07. Juli 1878 in Mattersburg / Österreich (Burgenland)
Beruf
Schneider
Deportation
am 13. Januar 1942 nach Riga
Ermordet
in Riga

Max Löwy, geboren am 7. Juli 1878 als Sohn der Arbeiterin Karolina Löwy in Mattersburg/Burgenland (Österreich), absolvierte eine kaufmännische Lehre. Er hatte noch einen Bruder Georg. Spätestens um die Jahrhundertwende wanderte Max Löwy nach Berlin aus, um hier als Schneider seinen Unterhalt zu verdienen. 1914 bis 1918 war er Soldat; wegen einer Verwundung bezog er eine Invaliden- und eine Kriegsbeschädigtenrente. Er war verheiratet mit Elizabeta Käthe Pinkow, nach der Scheidung zog er in die Bahnstraße 46. Seit wann genau Max Löwy Untermieter der gleichaltrigen Betty Cohn war, kann heute nicht mehr festgestellt werden. <br />
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Er wurde am 13. Januar 1942 mit dem ersten Transport des Jahres zusammen mit über 1.000 Menschen über den Bahnhof Grunewald nach Riga deportiert. Vom Sammellager in der Levetzowstraße marschierten die Menschen durch die Stadt bis zum Bahnhof Grunewald. Gleich nach der Ankunft am 16. Januar 1943 wurden die meisten in den Wäldern ermordet. Nur 15 überlebten den Zweiten Weltkrieg.<br />
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2008 wurden auf Initiative des Kiezfonds Kolonnenstraße Stolpersteine für Max Löwy und Betty Cohn verlegt.

Max Löwy, geboren am 7. Juli 1878 als Sohn der Arbeiterin Karolina Löwy in Mattersburg/Burgenland (Österreich), absolvierte eine kaufmännische Lehre. Er hatte noch einen Bruder Georg. Spätestens um die Jahrhundertwende wanderte Max Löwy nach Berlin aus, um hier als Schneider seinen Unterhalt zu verdienen. 1914 bis 1918 war er Soldat; wegen einer Verwundung bezog er eine Invaliden- und eine Kriegsbeschädigtenrente. Er war verheiratet mit Elizabeta Käthe Pinkow, nach der Scheidung zog er in die Bahnstraße 46. Seit wann genau Max Löwy Untermieter der gleichaltrigen Betty Cohn war, kann heute nicht mehr festgestellt werden.

Er wurde am 13. Januar 1942 mit dem ersten Transport des Jahres zusammen mit über 1.000 Menschen über den Bahnhof Grunewald nach Riga deportiert. Vom Sammellager in der Levetzowstraße marschierten die Menschen durch die Stadt bis zum Bahnhof Grunewald. Gleich nach der Ankunft am 16. Januar 1943 wurden die meisten in den Wäldern ermordet. Nur 15 überlebten den Zweiten Weltkrieg.

2008 wurden auf Initiative des Kiezfonds Kolonnenstraße Stolpersteine für Max Löwy und Betty Cohn verlegt.