Berthold Manzke

Verlegeort
Meyerbeerstr. 31
Bezirk/Ortsteil
Weißensee
Verlegedatum
04. August 2011
Geboren
28. Oktober 1874
Beruf
Metallarbeiter
Inhaftiert (t.b.d.)
07. Februar 1936 1937 in Berlin
Inhaftiert (t.b.d.)
1937 im Zuchthaus Waldheim
Nach Mißhandlungen gestorben
24. Januar 1938 im Zuchthaus Waldheim
  • Stolpersteine für Berthold Manzke.
    Stolpersteine für Berthold Manzke. Foto: D. Janke.

    Stolpersteine für Berthold Manzke. Foto: D. Janke.

Berthold Manzke (auch Manske) wurde am 28. Oktober 1874 im westpommerschen Eventin (heute Iwięcino) geboren. Ab dem Jahr 1933 war er für die zu diesem Zeitpunkt illegale KPD aktiv und wurde für deren Untergrundorganisation später Stadtteilleiter im Unterbezirk Weißensee. Als die Nationalsozialisten seine Unterbezirksgruppe im Jahr 1936 enttarnten, verhafteten sie auch Berthold Manzke und machten ihm zusammen mit 10 weiteren Funktionären im April 1937 den Prozess. <br />
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Berthold Manzke wurde wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu einer Haft von dreieinhalb Jahren verurteilt. Am 24. Januar 1938 starb er an den Folgen von Misshandlungen im Zuchthaus Waldheim.

Berthold Manzke (auch Manske) wurde am 28. Oktober 1874 im westpommerschen Eventin (heute Iwięcino) geboren. Ab dem Jahr 1933 war er für die zu diesem Zeitpunkt illegale KPD aktiv und wurde für deren Untergrundorganisation später Stadtteilleiter im Unterbezirk Weißensee. Als die Nationalsozialisten seine Unterbezirksgruppe im Jahr 1936 enttarnten, verhafteten sie auch Berthold Manzke und machten ihm zusammen mit 10 weiteren Funktionären im April 1937 den Prozess.

Berthold Manzke wurde wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu einer Haft von dreieinhalb Jahren verurteilt. Am 24. Januar 1938 starb er an den Folgen von Misshandlungen im Zuchthaus Waldheim.