Sophie Rosenberg geb. Hannach

Verlegeort
Scharfestraße 14
Bezirk/Ortsteil
Zehlendorf
Verlegedatum
2006
Geboren
01. Mai 1863
Flucht in den Tod
18. Januar 1942 in Berlin
  • Stolperstein von Sophie Rosenberg
    Stolperstein von Sophie Rosenberg

    Stolperstein von Sophie Rosenberg

  • Stolperstein für Sophie Rosenberg.
    Stolperstein für Sophie Rosenberg. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Sophie Rosenberg. Foto: OTFW.

Sophie Hannach kam am 1. Mai 1863 in Schmiegel/Posen als Tochter des Moritz Hannach und seiner Frau Fanni geborene Teplitz zur Welt. <br />
Sie wurde Putzmacherin und heiratete 1893 in Berlin den Geschäftsführer Ascher Alfred Rosenberg. <br />
Die Tochter Eidel Margarete wurde am 7. November 1894 geboren. Diese wurde Krankenschwester, heiratete Alfred Kessler und bekam 1925 eine Tochter Inge. <br />
Sophies Mann Alfred starb, sie lebte 1931 in Zehlendorf in der Beerenstraße und ab 1935 in der Scharfestraße 14. <br />
Sie musste noch in das Jüdische Altersheim in der Gerlachstraße 20/21 ziehen. <br />
Sophie Rosenberg wählte vermutlich angesichts der bevorstehenden Deportation die Flucht in den Tod, sie starb am 18. Januar 1942 im Jüdischen Krankenhaus, offizielle Todesursache war Herzmuskelschwäche.<br />
Ihr Schwiegersohn Alfred war am 21. Dezember 1941 gestorben, ihre Enkeltochter wurde alleine am 12. März 1943 in das KZ Auschwitz deportiert und ihre Tochter wurde am 28. Juni 1943 ebenfalls nach Auschwitz deportiert.

Sophie Hannach kam am 1. Mai 1863 in Schmiegel/Posen als Tochter des Moritz Hannach und seiner Frau Fanni geborene Teplitz zur Welt.
Sie wurde Putzmacherin und heiratete 1893 in Berlin den Geschäftsführer Ascher Alfred Rosenberg.
Die Tochter Eidel Margarete wurde am 7. November 1894 geboren. Diese wurde Krankenschwester, heiratete Alfred Kessler und bekam 1925 eine Tochter Inge.
Sophies Mann Alfred starb, sie lebte 1931 in Zehlendorf in der Beerenstraße und ab 1935 in der Scharfestraße 14.
Sie musste noch in das Jüdische Altersheim in der Gerlachstraße 20/21 ziehen.
Sophie Rosenberg wählte vermutlich angesichts der bevorstehenden Deportation die Flucht in den Tod, sie starb am 18. Januar 1942 im Jüdischen Krankenhaus, offizielle Todesursache war Herzmuskelschwäche.
Ihr Schwiegersohn Alfred war am 21. Dezember 1941 gestorben, ihre Enkeltochter wurde alleine am 12. März 1943 in das KZ Auschwitz deportiert und ihre Tochter wurde am 28. Juni 1943 ebenfalls nach Auschwitz deportiert.