Hans J. Sandmann

Location 
Pariser Str. 11
District
Wilmersdorf
Stone was laid
2014
Born
1920
Deportation
on 03 February 1943 nach Auschwitz
Murdered
in Auschwitz
  • Stolperstein Hans J. Sandmann Bild: Stolpersteine-Initiative CW, H.-J. Hupka
    Stolperstein Hans J. Sandmann Bild: Stolpersteine-Initiative CW, H.-J. Hupka

    Stolperstein Hans J. Sandmann Bild: Stolpersteine-Initiative CW, H.-J. Hupka

Hans Julius Sandmann, geboren am 25. Oktober 1920 in Berlin, Sohn von Hermann und Regina Sandmann, wurde nur 23 Jahre alt. Er lebte immer mit seinen Eltern zusammen; zuerst in Prenzlauer Berg, Raabestraße 12 in enger Nachbarschaft mit seinem Onkel Siegfried und seiner Tante Rosa, ab 1937 bis zu seiner Deportation 1943 in der Pariser Straße 11. Vermutlich musste er sich jahrelang mit seiner zehn Jahre älteren Schwester Ruth und zum Schluss auch noch mit deren Ehemann Ralf Biesenthal in der kleinen Wohnung ein Zimmer teilen.<br />
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Er hatte den Beruf des Feinmechanikers erlernt und arbeitete in der Fabrik für „Feinmechanik und Optik Helmut Korth“ für einen Wochenlohn von 38 RM. Davon bestritt er zusammen mit seiner Schwester Ruth, die monatlich 175 RM verdiente, den Lebensunterhalt für sich und seine Eltern, nachdem sein Vater seine Anstellung verloren hatte.<br />
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Hans Sandmann wurde zusammen mit seiner Mutter am 3. Februar 1943 mit dem sogenannten „28.Osttransport“ nach Auschwitz verschleppt und dort sofort ermordet.<br />

Hans Julius Sandmann, geboren am 25. Oktober 1920 in Berlin, Sohn von Hermann und Regina Sandmann, wurde nur 23 Jahre alt. Er lebte immer mit seinen Eltern zusammen; zuerst in Prenzlauer Berg, Raabestraße 12 in enger Nachbarschaft mit seinem Onkel Siegfried und seiner Tante Rosa, ab 1937 bis zu seiner Deportation 1943 in der Pariser Straße 11. Vermutlich musste er sich jahrelang mit seiner zehn Jahre älteren Schwester Ruth und zum Schluss auch noch mit deren Ehemann Ralf Biesenthal in der kleinen Wohnung ein Zimmer teilen.

Er hatte den Beruf des Feinmechanikers erlernt und arbeitete in der Fabrik für „Feinmechanik und Optik Helmut Korth“ für einen Wochenlohn von 38 RM. Davon bestritt er zusammen mit seiner Schwester Ruth, die monatlich 175 RM verdiente, den Lebensunterhalt für sich und seine Eltern, nachdem sein Vater seine Anstellung verloren hatte.

Hans Sandmann wurde zusammen mit seiner Mutter am 3. Februar 1943 mit dem sogenannten „28.Osttransport“ nach Auschwitz verschleppt und dort sofort ermordet.