Frieda Bernhard

Location 
Sybelstr. 62
District
Charlottenburg
Stone was laid
2013
Born
1885
Deportation
on 17 November 1941 nach Kowno / Kaunas, Fort IX
Murdered
1941 in Kowno / Kaunas, Fort IX
  • Stolperstein Frieda Bernhard
    Stolperstein Frieda Bernhard © F. Siebold, 2013

    Stolperstein Frieda Bernhard © F. Siebold, 2013

Frieda Bernhard wurde am 16. August 1885 im damals preußischen Thorn (heute: Toruń / Polen) geboren. Über ihr Leben ist nichts bekannt, außer dass sie in der Sybelstraße 62 gewohnt hat. Im Brandenburgischen Landeshauptarchiv ist keine Akte über sie vorhanden. Sie wurde am 17. November 1941 nach Kowno/Litauen deportiert. „Etwa zwei Tage vorher hatten sich die Aufgeforderten im Sammellager zu melden, das sich in der 1914 eingeweihten Synagoge Levetzowstraße 7–8 im Berliner Stadtbezirk Tiergarten befand. Nachdem die für den Transport vorgesehenen Personen nachts mitten durch das Zentrum des Berliner Westens zum Vorortbahnhof Berlin-Grunewald geführt worden waren, verließ der Sonderzug den Bahnhof ...“ (Gottwaldt/Schulle: Die „Judendeportationen“, Wiesbaden 2005). 1006 Menschen, darunter 25 Kinder unter 10 Jahren, kamen nach vier Tagen und Nächten in Kowno an, sie alle wurden am 25. November 1941 im Fort IX erschossen.

Frieda Bernhard wurde am 16. August 1885 im damals preußischen Thorn (heute: Toruń / Polen) geboren. Über ihr Leben ist nichts bekannt, außer dass sie in der Sybelstraße 62 gewohnt hat. Im Brandenburgischen Landeshauptarchiv ist keine Akte über sie vorhanden. Sie wurde am 17. November 1941 nach Kowno/Litauen deportiert. „Etwa zwei Tage vorher hatten sich die Aufgeforderten im Sammellager zu melden, das sich in der 1914 eingeweihten Synagoge Levetzowstraße 7–8 im Berliner Stadtbezirk Tiergarten befand. Nachdem die für den Transport vorgesehenen Personen nachts mitten durch das Zentrum des Berliner Westens zum Vorortbahnhof Berlin-Grunewald geführt worden waren, verließ der Sonderzug den Bahnhof ...“ (Gottwaldt/Schulle: Die „Judendeportationen“, Wiesbaden 2005). 1006 Menschen, darunter 25 Kinder unter 10 Jahren, kamen nach vier Tagen und Nächten in Kowno an, sie alle wurden am 25. November 1941 im Fort IX erschossen.