Charlotte Levy geb. Lewy

Verlegeort
Albertinenstraße 31
Bezirk/Ortsteil
Zehlendorf
Verlegedatum
22. Oktober 2012
Geboren
03. Oktober 1882
Deportation
am 26. Februar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Charlotte Levy - Fotorechte Dr. Alfred Gottwaldt
    Charlotte Levy - Fotorechte Dr. Alfred Gottwaldt

    Charlotte Levy - Fotorechte Dr. Alfred Gottwaldt

  • Stolperstein für Charlotte Levy - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf
    Stolperstein für Charlotte Levy - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf

    Stolperstein für Charlotte Levy - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf

Charlotte Levy war die zweite Ehefrau von Paul Levy und ist am 3. Oktober 1882 in Berlin geboren. Sie kommt in dem Buch von Roman Frister nicht so recht vor, was an den ihm bekannten Dokumenten liegen dürfte. Bald nach dem Ende seiner Wuppertaler Zeit wohnten sie im Jahre 1937 in Berlin-Zehlendorf, Albertinenstraße 31. Ab November 1942 hatte das Ehepaar Levy noch zwei Zimmer als Untermieter in Wilmersdorf, Nestorstraße 54. Damals konnte der Amtmann Berthold Stumpf in der Zeitschrift „Die Reichsbahn“ pöbeln, das Buch von Kurt Ewald mit dem Titel „20 000 Schriftquellen zur Eisenbahnkunde“ weise den großen Mangel auf, noch Aufsätze jüdischer Verfasser zu nennen. Das bezog sich auch auf die Arbeit von Paul Levy aus dem Jahre 1911 über Betriebsmittel der Hedschasbahn.<br />
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Gemeinsam mit rund eintausend anderen Menschen wurden beide am 26. Februar 1943 in dem „30. Osttransport“ aus Berlin in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort an der „alten Judenrampe“ ausgeladen. Den nächsten Tag haben sie nicht mehr erlebt.

Charlotte Levy war die zweite Ehefrau von Paul Levy und ist am 3. Oktober 1882 in Berlin geboren. Sie kommt in dem Buch von Roman Frister nicht so recht vor, was an den ihm bekannten Dokumenten liegen dürfte. Bald nach dem Ende seiner Wuppertaler Zeit wohnten sie im Jahre 1937 in Berlin-Zehlendorf, Albertinenstraße 31. Ab November 1942 hatte das Ehepaar Levy noch zwei Zimmer als Untermieter in Wilmersdorf, Nestorstraße 54. Damals konnte der Amtmann Berthold Stumpf in der Zeitschrift „Die Reichsbahn“ pöbeln, das Buch von Kurt Ewald mit dem Titel „20 000 Schriftquellen zur Eisenbahnkunde“ weise den großen Mangel auf, noch Aufsätze jüdischer Verfasser zu nennen. Das bezog sich auch auf die Arbeit von Paul Levy aus dem Jahre 1911 über Betriebsmittel der Hedschasbahn.

Gemeinsam mit rund eintausend anderen Menschen wurden beide am 26. Februar 1943 in dem „30. Osttransport“ aus Berlin in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort an der „alten Judenrampe“ ausgeladen. Den nächsten Tag haben sie nicht mehr erlebt.