Rosa Bernstein geb. Stein

Verlegeort
Alt-Köpenick 18
Historischer Name
Schloßstraße 17
Bezirk/Ortsteil
Köpenick
Verlegedatum
07. Juni 2005
Geboren
08. Dezember 1879
Deportation
am 17. März 1943 nach Theresienstadt
Später deportiert
am 18. Mai 1944 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein für Rosa Bernstein.
    Stolperstein für Rosa Bernstein. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Rosa Bernstein. Foto: OTFW.

Rosa Bernstein kam am 8. Dezember 1879 als Rosa Stein zur Welt. Sie war verheiratet mit Dr. Bruno Bernstein, der in Köpenick, vermutlich seit dem Jahr 1900, eine Zahnarztpraxis betrieb. <br />
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Bereits 1933 musste Bruno Bernstein aufgrund nationalsozialistischer Repressionen sein Mandat in der Preußischen Zahnärztekammer niederlegen; zu einem bisher nicht genau bekannten Zeitpunkt musste er auch seine Praxis in Köpenick, Schloßstr. 17 (heute: Alt-Köpenick 18) aufgeben. Ende der 1930er Jahre wohnte das Ehepaar Bernstein in der Rosenheimer Str. 31 in Schöneberg. Bruno Bernstein betrieb hier eine Praxis als „Zahnbehandler zur Behandlung ausschließlich von Juden“ – zu diesem Zeitpunkt noch die einzige Möglichkeit, in seinem Arbeitsfeld tätig zu sein. <br />
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Bruno Bernstein wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Bei der Befreiung des Konzentrationslagers befand er sich nicht unter den Überlebenden. Seine Frau Rosa wurde am 17. März 1943 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und ein Jahr später nach Auschwitz, wo sie ermordet wurde.

Rosa Bernstein kam am 8. Dezember 1879 als Rosa Stein zur Welt. Sie war verheiratet mit Dr. Bruno Bernstein, der in Köpenick, vermutlich seit dem Jahr 1900, eine Zahnarztpraxis betrieb.

Bereits 1933 musste Bruno Bernstein aufgrund nationalsozialistischer Repressionen sein Mandat in der Preußischen Zahnärztekammer niederlegen; zu einem bisher nicht genau bekannten Zeitpunkt musste er auch seine Praxis in Köpenick, Schloßstr. 17 (heute: Alt-Köpenick 18) aufgeben. Ende der 1930er Jahre wohnte das Ehepaar Bernstein in der Rosenheimer Str. 31 in Schöneberg. Bruno Bernstein betrieb hier eine Praxis als „Zahnbehandler zur Behandlung ausschließlich von Juden“ – zu diesem Zeitpunkt noch die einzige Möglichkeit, in seinem Arbeitsfeld tätig zu sein.

Bruno Bernstein wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Bei der Befreiung des Konzentrationslagers befand er sich nicht unter den Überlebenden. Seine Frau Rosa wurde am 17. März 1943 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und ein Jahr später nach Auschwitz, wo sie ermordet wurde.