Tillie Rewald geb. Herrmann

Verlegeort
Augustastr. 37
Bezirk/Ortsteil
Lichterfelde
Verlegedatum
15. Mai 2006
Geboren
21. Januar 1868
Deportation
am 12. Juni 1942 nach Theresienstadt
Tot
25. August 1942 in Theresienstadt
  • Stolperstein für Tillie Rewald.
    Stolperstein für Tillie Rewald. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Tillie Rewald. Foto: OTFW.

Tillie Rewald, die in New York als Tillie Hermann zur Welt kam, war mit dem Immobilienmakler Adolf Rewald (s. dort) verheiratet. Das Ehepaar hatte zwei Kinder: die 1894 geborene Viola und den Sohn Edwin (s. dort). Die Familie hatte es zu einigem Wohlstand gebracht und lebte zunächst in Lichterfelde. <br />
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Wahrscheinlich war die Familie nach 1938 zum Umzug gezwungen, laut Angaben im Berliner Gedenkbuch lebte sie in Wilmersdorf, Rüdesheimer Str. 1. Vor der Deportation wohnte die Familie nach Auskunft der Urenkelin in Charlottenburg, Sybelstr. 15, diese Adresse wird auch in der Todesfallanzeige des Ghettos Theresienstadt genannt.<br />
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Adolf und Tillie Rewald wurden am 12. Juni 1942 über das Sammellager Große Hamburger Str. 26 nach Theresienstadt deportiert, von wo sie nicht zurückkehrten. Adolf Rewald starb am 7. September 1942, dem Sektionsprotokoll ist zu entnehmen, dass er an Nierenbecken- und Lungenentzündung gestorben ist.<br />
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Tillie Rewald, die in New York als Tillie Hermann zur Welt kam, war mit dem Immobilienmakler Adolf Rewald (s. dort) verheiratet. Das Ehepaar hatte zwei Kinder: die 1894 geborene Viola und den Sohn Edwin (s. dort). Die Familie hatte es zu einigem Wohlstand gebracht und lebte zunächst in Lichterfelde.

Wahrscheinlich war die Familie nach 1938 zum Umzug gezwungen, laut Angaben im Berliner Gedenkbuch lebte sie in Wilmersdorf, Rüdesheimer Str. 1. Vor der Deportation wohnte die Familie nach Auskunft der Urenkelin in Charlottenburg, Sybelstr. 15, diese Adresse wird auch in der Todesfallanzeige des Ghettos Theresienstadt genannt.

Adolf und Tillie Rewald wurden am 12. Juni 1942 über das Sammellager Große Hamburger Str. 26 nach Theresienstadt deportiert, von wo sie nicht zurückkehrten. Adolf Rewald starb am 7. September 1942, dem Sektionsprotokoll ist zu entnehmen, dass er an Nierenbecken- und Lungenentzündung gestorben ist.