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Rosa Lehmann (geb. Gerber)

Foto: F.Siebold
VERLEGEORT
Droysenstr. 15

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
08.11.2011

GEBOREN
22.01.1907 in Zempelburg (Kr. Flatow, Westpreußen) / Sępólno Krajeńskie
DEPORTATION
am 26.02.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Rosa Lehmann, geb. Gerber wurde am 22. Januar 1907 in Zempelburg (Sepolno) bei Flatow (Westpreußen) geboren. Sie lebte während des Zweiten Weltkrieges in Berlin in der Droysenstraße 15. Über ihren Ehemann, Kinder, Familie und ihre Lebensumstände ist nichts bekannt. Ihre letzte Unterkunft war in der Uhlandstraße 162 bei dem Kaufmann Louis Gottfeld. Vielleicht war es ein Unterschlupf in einem möblierten Zimmer, das ihr zugewiesen wurde.

Am 26. Februar 1943, im strengen Winter, wurde sie zusammen mit 1100 Personen am Güterbahnhof Moabit in einen Zug gepfercht und nach Auschwitz deportiert. Mit in diesem Zug waren mehrere Personen aus demselben Haus, so die Ehepaare Moses und Martha Kellermann geb. Abrahamsohn sowie Louis und Jette Gottfeld geb. Neuberg. Rosa überlebte den Aufenthalt im Vernichtungslager nicht. Sie war erst 36 Jahre alt.

Ihr letzter Vermieter Louis Gottfeld, geboren am 1. November 1878 in Stretzin (Westpreußen) ist am 26. Februar 1942 nach Auschwitz gebracht worden.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf