Erna Herrmann

Verlegeort
Brunnenstr. 41
Historischer Name
Brunnenstraße 41
Bezirk/Ortsteil
Mitte
Verlegedatum
2009
Geboren
05. April 1898
Beruf
Pflegerin
Deportation
am 18. Mai 1943 nach Theresienstadt
Später deportiert
am 12. Oktober 1944 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein Erna Herrmann © OTFW
    Stolperstein Erna Herrmann © OTFW

    Stolperstein Erna Herrmann © OTFW

Erna Herrmann wurde am 5. April 1898 in Berlin geboren. Wie und wo sie ihre Berufsausbildung erlangte, ist bislang nicht bekannt. Ein Teil der Ausbildung oder ein Praktikum und schließlich eine Anstellung führten sie in das Mütter- und Säuglingsheim in der Brunnenstraße 41 in Mitte, dessen Anfänge in das Jahr 1888 zurückreichen. Später trug das Heim den Namen seiner Begründerin – „Minna-Schwarz-Heim“. Anfang 1930 wurde diesem Haus ein Altenheim angegliedert. Im Zuge der fortschreitenden Verfolgung von Juden wurde das Haus Zufluchtsort, schließlich „Judenhaus für anderswo Ausgesiedelte und Sammellager vor den Deportationen in die Vernichtungslager. Erna Herrmann war seitens der Jüdischen Kultusgemeinde als letzte Leiterin des Altersheims Brunnenstraße 41 eingesetzt. Von diesem Ort, wo sie auch wohnte, wurde sie mit anderen am 18. Mai 1943 mit dem „38. Osttransport“ aus Berlin in das Lager Theresienstadt deportiert. Von dort verschleppte man sie am 12. Oktober 1944 nach Auschwitz weiter, wo sie ermordet wurde

Erna Herrmann wurde am 5. April 1898 in Berlin geboren. Wie und wo sie ihre Berufsausbildung erlangte, ist bislang nicht bekannt. Ein Teil der Ausbildung oder ein Praktikum und schließlich eine Anstellung führten sie in das Mütter- und Säuglingsheim in der Brunnenstraße 41 in Mitte, dessen Anfänge in das Jahr 1888 zurückreichen. Später trug das Heim den Namen seiner Begründerin – „Minna-Schwarz-Heim“. Anfang 1930 wurde diesem Haus ein Altenheim angegliedert. Im Zuge der fortschreitenden Verfolgung von Juden wurde das Haus Zufluchtsort, schließlich „Judenhaus für anderswo Ausgesiedelte und Sammellager vor den Deportationen in die Vernichtungslager. Erna Herrmann war seitens der Jüdischen Kultusgemeinde als letzte Leiterin des Altersheims Brunnenstraße 41 eingesetzt. Von diesem Ort, wo sie auch wohnte, wurde sie mit anderen am 18. Mai 1943 mit dem „38. Osttransport“ aus Berlin in das Lager Theresienstadt deportiert. Von dort verschleppte man sie am 12. Oktober 1944 nach Auschwitz weiter, wo sie ermordet wurde