Harry Falkmann

Verlegeort
Fasanenstr. 37
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
22. Juni 2014
Geboren
18. März 1906
Deportation
am 02. März 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Harry Falkmann © OTFW
    Harry Falkmann © OTFW

    Harry Falkmann © OTFW

Harry Falkmann ist am 18. März 1906 in Berlin geboren. Hier lernte er Sella Zobel kennen, die er heiratete. Im Adressbuch ließ er sich als „Angestellter“ registrieren. Mit ihrem am 16. Oktober 1931 geborenen Sohn Manfred, seiner Mutter Bertha und dem unverheirateten Schwager Julius Zobel wohnte er in der Fasanenstraße 37. Allerdings wurden sie gezwungen, in die Düppelstraße 32 umzuziehen, wahrscheinlich weil die Wohnung in dem stattlichen Haus von den Nazis beansprucht wurde und sie deshalb jüdische Bewohner/innen systematisch vertrieben. Vorher hatten sie in der Invalidenstraße 154 gewohnt und waren in der Bötzowstraße 29 eingetragen.<br />
Zusammen mit seiner Familie wurde Harry Falkmann, der zuletzt in der Rüstungsindustrie Zwangsarbeit verrichten musste, in die Sammelstelle Große Hamburger Straße 26 getrieben. Dann ist er am 2. März 1943 in einem von 25 Güterwagen nach Auschwitz deportiert und – wie wahrscheinlich alle Familienmitglieder – ermordet worden. <br />

Harry Falkmann ist am 18. März 1906 in Berlin geboren. Hier lernte er Sella Zobel kennen, die er heiratete. Im Adressbuch ließ er sich als „Angestellter“ registrieren. Mit ihrem am 16. Oktober 1931 geborenen Sohn Manfred, seiner Mutter Bertha und dem unverheirateten Schwager Julius Zobel wohnte er in der Fasanenstraße 37. Allerdings wurden sie gezwungen, in die Düppelstraße 32 umzuziehen, wahrscheinlich weil die Wohnung in dem stattlichen Haus von den Nazis beansprucht wurde und sie deshalb jüdische Bewohner/innen systematisch vertrieben. Vorher hatten sie in der Invalidenstraße 154 gewohnt und waren in der Bötzowstraße 29 eingetragen.
Zusammen mit seiner Familie wurde Harry Falkmann, der zuletzt in der Rüstungsindustrie Zwangsarbeit verrichten musste, in die Sammelstelle Große Hamburger Straße 26 getrieben. Dann ist er am 2. März 1943 in einem von 25 Güterwagen nach Auschwitz deportiert und – wie wahrscheinlich alle Familienmitglieder – ermordet worden.