Sella Falkmann geb. Zobel

Verlegeort
Fasanenstr. 37
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
22. Juni 2014
Geboren
04. April 1906
Deportation
am 02. März 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Sella Falkmann © OTFW
    Sella Falkmann © OTFW

    Sella Falkmann © OTFW

Sella Falkmann geb. Zobel ist am 4. April 1906 in der pommerschen Gemeinde Bruss (Brusy) in der Kaschubei geboren. Die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem gibt als Familiennamen auch Zubel an. Wann sie aus dem damaligen Westpreußen nach Berlin kam, ist nicht genau bekannt. Jedenfalls war sie 1939 in der Fasanenstraße 37 gemeldet. Sie wohnte dort zusammen mit ihrem Mann Harry, ihrem Sohn Manfred, ihrem Bruder Julius und ihrer Schwiegermutter Bertha. 1931 wohnte die Familie in der Bötzowstraße 29. später auch in der Invalidenstraße 154. Kurz vor ihrer Deportation mussten alle vier Falkmanns zwangsweise in die Düppelstraße 32 umziehen, vermutlich weil die Seitenstraßen des Kurfürstendamms “judenfrei“ sein sollten.<br />
Deportiert wurden Sella Falkmann und ihre Familie<br />
am 2. März 1943 nach Auschwitz. In den Gaskammern von Birkenau sind alle umgebracht worden.<br />

Sella Falkmann geb. Zobel ist am 4. April 1906 in der pommerschen Gemeinde Bruss (Brusy) in der Kaschubei geboren. Die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem gibt als Familiennamen auch Zubel an. Wann sie aus dem damaligen Westpreußen nach Berlin kam, ist nicht genau bekannt. Jedenfalls war sie 1939 in der Fasanenstraße 37 gemeldet. Sie wohnte dort zusammen mit ihrem Mann Harry, ihrem Sohn Manfred, ihrem Bruder Julius und ihrer Schwiegermutter Bertha. 1931 wohnte die Familie in der Bötzowstraße 29. später auch in der Invalidenstraße 154. Kurz vor ihrer Deportation mussten alle vier Falkmanns zwangsweise in die Düppelstraße 32 umziehen, vermutlich weil die Seitenstraßen des Kurfürstendamms “judenfrei“ sein sollten.
Deportiert wurden Sella Falkmann und ihre Familie
am 2. März 1943 nach Auschwitz. In den Gaskammern von Birkenau sind alle umgebracht worden.