Helene Asriel geb. Fischer

Verlegeort
Genthiner Str. 46
Historischer Name
Woyrschstr. 46
Bezirk/Ortsteil
Tiergarten
Verlegedatum
2010
Geboren
26. August 1891
Deportation
am 17. Mai 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolpersteine für Henriette Fischer und Helene Asriel
    Stolpersteine für Henriette Fischer und Helene Asriel © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin

    Stolpersteine für Henriette Fischer und Helene Asriel © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin

  • Helene Asriel © Mitte Museum, überlassen von Jochanan Asriel
    Helene Asriel © Mitte Museum, überlassen von Jochanan Asriel

    Helene Asriel © Mitte Museum, überlassen von Jochanan Asriel

Helene Asriel, geb. Fischer, wurde am 26. August 1891 in Berlin geboren. Sie war verheiratet mit dem Unternehmer David Asriel, der in der Friedrichstr. 126 eine florierende Firma für Fell- und Lederhandel betrieb. <br />
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Bereits in den Jahren vor der Deportation lebte das Ehepaar getrennt. Helene Asriel wohnte mit ihrer Mutter Henriette in einer 3-Zimmer-Wohnung in der Woyrschstr. 46 (heute: Genthiner Straße), 1. OG. Die Monatsmiete betrug 110 RM. <br />
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Rund ein halbes Jahr nachdem ihre Mutter in das Ghetto Theresienstadt deportiert worden war, verschleppte man Helene Asriel am 17. Mai 1943 mit dem „38. Osttransport“ in das Vernichtungslager Auschwitz. <br />
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Bei der Befreiung des Lagers am 27. Januar 1945 war sie nicht unter den Überlebenden.

Helene Asriel, geb. Fischer, wurde am 26. August 1891 in Berlin geboren. Sie war verheiratet mit dem Unternehmer David Asriel, der in der Friedrichstr. 126 eine florierende Firma für Fell- und Lederhandel betrieb.

Bereits in den Jahren vor der Deportation lebte das Ehepaar getrennt. Helene Asriel wohnte mit ihrer Mutter Henriette in einer 3-Zimmer-Wohnung in der Woyrschstr. 46 (heute: Genthiner Straße), 1. OG. Die Monatsmiete betrug 110 RM.

Rund ein halbes Jahr nachdem ihre Mutter in das Ghetto Theresienstadt deportiert worden war, verschleppte man Helene Asriel am 17. Mai 1943 mit dem „38. Osttransport“ in das Vernichtungslager Auschwitz.

Bei der Befreiung des Lagers am 27. Januar 1945 war sie nicht unter den Überlebenden.