Herta Czempin

Verlegeort
Grolmannstr. 14
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
16. März 2018
Geboren
18. Oktober 1919
Flucht
1936 Palästina
Überlebt
  • Herta Czempin Bild: privat
    Herta Czempin Bild: privat

    Herta Czempin Bild: privat

  • Stolperstein Herta Czempin Bild: Stolpersteine-Initiative CW
    Stolperstein Herta Czempin Bild: Stolpersteine-Initiative CW

    Stolperstein Herta Czempin Bild: Stolpersteine-Initiative CW

  • Verlegung der Stolpersteine Familie Czempin Bild: Stolpersteine-Initiative CW
    Verlegung der Stolpersteine Familie Czempin Bild: Stolpersteine-Initiative CW

    Verlegung der Stolpersteine Familie Czempin Bild: Stolpersteine-Initiative CW

Herta Czempin wurde als dritte Tochter von Fanny und Georg Czempin am 18. Oktober 1919 in Berlin geboren. Sie war ein ruhiges und folgsames Kind und lebte glücklich in einer sehr wohlhabenden und dem Genuss zugetanen Familie – voller aufregender Ereignisse, seien sie traurig oder fröhlich.<br />
1934, als sie 15 Jahre alt war, wurde sie als Jüdin vom Schulunterricht ausgeschlossen und von ihrem Vater nach England geschickt, um die Zeit zu überbrücken, bis sie nach Palästina einreisen dürfte. 1936 emigrierte sie nach Palästina und studierte Landwirtschaft auf der Ausbildungsfarm „Ayonot“. Sie änderte ihren Vornamen und hieß künftig Rina.<br />
Sie liebte das Leben in der Natur und mit der Landwirtschaft, lernte während dieser drei Jahre neue Freunde kennen und lebte glücklich mit anderen Jugendlichen zusammen, die – wie sie – überzeugte Zionisten und Pioniere waren.<br />

Herta Czempin wurde als dritte Tochter von Fanny und Georg Czempin am 18. Oktober 1919 in Berlin geboren. Sie war ein ruhiges und folgsames Kind und lebte glücklich in einer sehr wohlhabenden und dem Genuss zugetanen Familie – voller aufregender Ereignisse, seien sie traurig oder fröhlich.
1934, als sie 15 Jahre alt war, wurde sie als Jüdin vom Schulunterricht ausgeschlossen und von ihrem Vater nach England geschickt, um die Zeit zu überbrücken, bis sie nach Palästina einreisen dürfte. 1936 emigrierte sie nach Palästina und studierte Landwirtschaft auf der Ausbildungsfarm „Ayonot“. Sie änderte ihren Vornamen und hieß künftig Rina.
Sie liebte das Leben in der Natur und mit der Landwirtschaft, lernte während dieser drei Jahre neue Freunde kennen und lebte glücklich mit anderen Jugendlichen zusammen, die – wie sie – überzeugte Zionisten und Pioniere waren.