Max Abraham

Verlegeort
Holsteinische Str. 12
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
26. September 2006
Geboren
16. Juli 1876
Deportation
am 12. Januar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
1943 in Auschwitz
  • Stolperstein für Max Abraham © H.-J.Hupka, 2015
    Stolperstein für Max Abraham © H.-J.Hupka, 2015

    Stolperstein für Max Abraham © H.-J.Hupka, 2015

Max Abraham wurde am 16. Juli 1876 in dem pommerschen Dorf Pustamin geboren. Verheiratet war er mit Hedwig Abraham geb. Karger, die am 1. August 1879 in Berlin geboren ist.

Sie waren am 14.5.1939, dem Tag einer Volkszählung, polizeilich in der Würzburger Straße 5 gemeldet. Im Adressbuch 1940 stand Max Abraham mit der Berufsbezeichnung „Vertreter“ in der Holsteinischen Straße 12. Diese Eintragung deutet darauf hin, das sie dorthin freiwillig umzogen waren, was um diese Zeit für Juden kaum noch möglich war.

Beide wurden, nachdem sie sich in der Sammelstelle Große Hamburger Straße 26, dem ehemaligen Jüdischen Altersheim, registrieren lassen mussten und sie einen Bescheid über die „Einziehung ihres Vermögens zu Gunsten des Deutschen Reiches“ erhalten hatten, am 12. Januar 1943 mit 1190 Menschen vom Güterbahnhof Moabit nach Auschwitz deportiert und dort im Februar 1943 ermordet.
Max Abraham wurde am 16. Juli 1876 in dem pommerschen Dorf Pustamin geboren. Verheiratet war er mit Hedwig Abraham geb. Karger, die am 1. August 1879 in Berlin geboren ist.

Sie waren am 14.5.1939, dem Tag einer Volkszählung, polizeilich in der Würzburger Straße 5 gemeldet. Im Adressbuch 1940 stand Max Abraham mit der Berufsbezeichnung „Vertreter“ in der Holsteinischen Straße 12. Diese Eintragung deutet darauf hin, das sie dorthin freiwillig umzogen waren, was um diese Zeit für Juden kaum noch möglich war.

Beide wurden, nachdem sie sich in der Sammelstelle Große Hamburger Straße 26, dem ehemaligen Jüdischen Altersheim, registrieren lassen mussten und sie einen Bescheid über die „Einziehung ihres Vermögens zu Gunsten des Deutschen Reiches“ erhalten hatten, am 12. Januar 1943 mit 1190 Menschen vom Güterbahnhof Moabit nach Auschwitz deportiert und dort im Februar 1943 ermordet.