Tana Joel

Verlegeort
Oranienstraße 144
Bezirk/Ortsteil
Kreuzberg
Verlegedatum
02. Mai 1996
Geboren
29. September 1938
Deportation
am 05. Januar 1945 nach Bergen-Belsen
Überlebt
  • Stolperstein für Tana Joel
    Stolperstein für Tana Joel; Foto: OTFW

    Stolperstein für Tana Joel; Foto: OTFW

Tana Joel wurde am 29. September 1938 als Tochter von Manfred Joel und seiner Frau Regina, geb. Wachs, in Berlin geboren. Zu diesem Zeitpunkt lebte die Familie in der Oranienstraße 144 in einer Einzimmerwohnung. Als die Familie Ende Oktober 1942 deportiert werden sollte, tauchten die drei unter. Zeitweise wurden sie von Eleonore Titze versteckt, hielten sich aber häufig getrennt an verschiedenen Orten auf, um nicht entdeckt zu werden. Im Januar 1944 wurde Tanas Vater jedoch von Bekannten verraten und in das Sammellager in der Großen Hamburger Straße gebracht. Von dort wurde er am 20. Januar 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.<br />
Regina und ihre Tochter Tana konnten sich noch bis November 1944 versteckt halten, dann schafften auch sie es nicht länger, der Gestapo zu entkommen. Am 5. Januar 1945 brachte man sie in das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Dort erlebten sie, schwer krank, die Befreiung durch die britische Armee.

Tana Joel wurde am 29. September 1938 als Tochter von Manfred Joel und seiner Frau Regina, geb. Wachs, in Berlin geboren. Zu diesem Zeitpunkt lebte die Familie in der Oranienstraße 144 in einer Einzimmerwohnung. Als die Familie Ende Oktober 1942 deportiert werden sollte, tauchten die drei unter. Zeitweise wurden sie von Eleonore Titze versteckt, hielten sich aber häufig getrennt an verschiedenen Orten auf, um nicht entdeckt zu werden. Im Januar 1944 wurde Tanas Vater jedoch von Bekannten verraten und in das Sammellager in der Großen Hamburger Straße gebracht. Von dort wurde er am 20. Januar 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.
Regina und ihre Tochter Tana konnten sich noch bis November 1944 versteckt halten, dann schafften auch sie es nicht länger, der Gestapo zu entkommen. Am 5. Januar 1945 brachte man sie in das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Dort erlebten sie, schwer krank, die Befreiung durch die britische Armee.