Margarete Rothe

Verlegeort
Stierstr. 3
Bezirk/Ortsteil
Friedenau
Verlegedatum
31. Juli 2005
Geboren
14. August 1869
Deportation
am 14. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt
Ermordet
09. April 1944 im Ghetto Theresienstadt

Margarete Rothe wurde in Berlin am 14.8.1869 geboren. Von ihren Eltern ist nichts bekannt. Sie hatte eine drei Jahre Jüngere Schwester Clara Wanda, sowie zwei weitere Geschwister: Minna und Alex.<br />
Margarete zog mit ihrer Schwester Clara Wanda - vermutlich 1939/40 - gemeinsam in eine kleine Wohnung im Seitenflügel des Hauses Stierstraße 3. Die 2-Zimmer-Wohnung hatte einen kleinen Balkon zum Garten.<br />
Ihr Schwager Julius Schulvater zog zu ihnen. Julius Schulvater war Witwer; seine drei Kinder konnten emigrieren.<br />
Am 14.9.1942 wurden die Schwestern zusammen mit Julius Schulvater nach Theresienstadt deportiert.<br />
Clara füllte für sich selbst und ihre Schwester jeweils die 16-seitige Vermögenserklärung aus. Außer den Angaben zur Person trug sie nichts ein. Die Unterschrift von Margarete, die 74 Jahre alt war, ist sehr unsicher und befindet sich nicht an der vorgegebenen Stelle; sicherlich war sie krank und hatte Angst.<br />
Die Schwestern waren beide über 70, ihr Schwager 86 Jahre alt, als sie deportiert wurden. Mit einer Postkarte aus Theresienstadt schrieb Margarete an einen der Söhne von Julius Schulvater, Georg, der zu dieser Zeit in den Niederlanden wohnte, dass sein Vater im Juli gestorben war.<br />

Margarete Rothe wurde in Berlin am 14.8.1869 geboren. Von ihren Eltern ist nichts bekannt. Sie hatte eine drei Jahre Jüngere Schwester Clara Wanda, sowie zwei weitere Geschwister: Minna und Alex.
Margarete zog mit ihrer Schwester Clara Wanda - vermutlich 1939/40 - gemeinsam in eine kleine Wohnung im Seitenflügel des Hauses Stierstraße 3. Die 2-Zimmer-Wohnung hatte einen kleinen Balkon zum Garten.
Ihr Schwager Julius Schulvater zog zu ihnen. Julius Schulvater war Witwer; seine drei Kinder konnten emigrieren.
Am 14.9.1942 wurden die Schwestern zusammen mit Julius Schulvater nach Theresienstadt deportiert.
Clara füllte für sich selbst und ihre Schwester jeweils die 16-seitige Vermögenserklärung aus. Außer den Angaben zur Person trug sie nichts ein. Die Unterschrift von Margarete, die 74 Jahre alt war, ist sehr unsicher und befindet sich nicht an der vorgegebenen Stelle; sicherlich war sie krank und hatte Angst.
Die Schwestern waren beide über 70, ihr Schwager 86 Jahre alt, als sie deportiert wurden. Mit einer Postkarte aus Theresienstadt schrieb Margarete an einen der Söhne von Julius Schulvater, Georg, der zu dieser Zeit in den Niederlanden wohnte, dass sein Vater im Juli gestorben war.