Lucie Hirsch geb. Löwenstein

Verlegeort
Waitzstr. 27
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
10. Mai 2016
Geboren
03. Februar 1892
Deportation
am 13. Juni 1942 nach Sobibor
Ermordet
in Sobibor
  • Lucie Hirsch © OTFW

    Lucie Hirsch © OTFW

Lucie Hirsch geb. Löwenstein kam am 3. Februar 1892 in Berlin als Tochter von Simon Löwenstein und seiner Frau Rosa, geb. Hoffmann, zur Welt. Sie hatte eine Schwester – Wally, die Ende der 1930er, Anfang der 1940er Jahre nach London emigrieren konnte – und zwei Halbgeschwister aus einer früheren Ehe ihres Vaters.<br />
Lucie Löwenstein heiratete am 22. Juli 1911 den 13 Jahre älteren Johannes Josef Hirsch. Ihr einziges Kind – Werner – kam am 12. November 1912 zur Welt. Lucie Hirsch wurde nach einer Operation wegen ihrer starken Schmerzen mit Morphium therapiert und in der Folge davon abhängig und psychisch labil, was die Familie stark belastete. Die Ehe wurde 1920 oder 1921 geschieden und Lucie Hirsch zog aus der Sybelstraße 37 in die Waitzstraße 27. Sohn Werner lebte bei seinem Vater und dessen zweiter Frau Dorothea geb. Rathinger. Zum Gedenken an Johannes Josef Hisch wurde ein Stolperstein an der Sybelstraße 37 verlegt. Siehe http://www.berlin.de/ba-charlotten… <br />
Lucie Hirsch wurde am 13. Juni 1942 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort vermutlich – wie alle nach Sobibor deportierten Menschen – unmittelbar nach der Ankunft in den Gaskammern ermordet.<br />

Lucie Hirsch geb. Löwenstein kam am 3. Februar 1892 in Berlin als Tochter von Simon Löwenstein und seiner Frau Rosa, geb. Hoffmann, zur Welt. Sie hatte eine Schwester – Wally, die Ende der 1930er, Anfang der 1940er Jahre nach London emigrieren konnte – und zwei Halbgeschwister aus einer früheren Ehe ihres Vaters.
Lucie Löwenstein heiratete am 22. Juli 1911 den 13 Jahre älteren Johannes Josef Hirsch. Ihr einziges Kind – Werner – kam am 12. November 1912 zur Welt. Lucie Hirsch wurde nach einer Operation wegen ihrer starken Schmerzen mit Morphium therapiert und in der Folge davon abhängig und psychisch labil, was die Familie stark belastete. Die Ehe wurde 1920 oder 1921 geschieden und Lucie Hirsch zog aus der Sybelstraße 37 in die Waitzstraße 27. Sohn Werner lebte bei seinem Vater und dessen zweiter Frau Dorothea geb. Rathinger. Zum Gedenken an Johannes Josef Hisch wurde ein Stolperstein an der Sybelstraße 37 verlegt. Siehe http://www.berlin.de/ba-charlotten…
Lucie Hirsch wurde am 13. Juni 1942 in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort vermutlich – wie alle nach Sobibor deportierten Menschen – unmittelbar nach der Ankunft in den Gaskammern ermordet.