Debora Lebzelter geb. Andermann

Verlegeort
Alte Schönhauser Str. 4
Bezirk/Ortsteil
Mitte
Verlegedatum
20. Juli 2012
Geboren
20. Juli 1899
Abgeschoben
nach Polen
Verhaftet
in Bentschen / Zbąszyń
Deportation
am 12. Januar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Deborah Lebzelter © OTFW
    Deborah Lebzelter © OTFW

    Deborah Lebzelter © OTFW

Debora Lebzelter, geb. Andermann, wurde am 20. Juli 1899 in Podluze (Podłuże) in Polen geboren. Sie lebte nach 1929 mit ihrem Ehemann Ignaz Lebzelter in Berlin in der Alten Schönhauser Straße 4. Das Ehepaar hatte vier Töchter: Susanne, die 1927 in Galizien zur Welt kam, Amalie und Ida, die 1929 und 1931 in Kiel geboren wurden und schließlich Sabine, die 1939 in Berlin geboren wurde.<br />
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Im Oktober 1938 wurde Ignaz im Rahmen der sogenannten Polenaktion abgeschoben und in Zbąszyń (Bentschen), nahe der deutschen Grenze, interniert. Über seinen weiteren Verbleib dürfte die Familie keinen Nachrichten mehr erhalten haben. Er wurde kurz vor Kriegsende in Buchenwald ermordet.<br />
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Am 12. Januar 1943 wurde Debora zusammen mit ihren minderjährigen Töchtern Susanne und Amalie mit dem „26. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert und ermordet. Ida und Sabine Lebzelter konnten mit den Kindertransporten nach England vor der Deportation gerettet werden und überlebten.

Debora Lebzelter, geb. Andermann, wurde am 20. Juli 1899 in Podluze (Podłuże) in Polen geboren. Sie lebte nach 1929 mit ihrem Ehemann Ignaz Lebzelter in Berlin in der Alten Schönhauser Straße 4. Das Ehepaar hatte vier Töchter: Susanne, die 1927 in Galizien zur Welt kam, Amalie und Ida, die 1929 und 1931 in Kiel geboren wurden und schließlich Sabine, die 1939 in Berlin geboren wurde.

Im Oktober 1938 wurde Ignaz im Rahmen der sogenannten Polenaktion abgeschoben und in Zbąszyń (Bentschen), nahe der deutschen Grenze, interniert. Über seinen weiteren Verbleib dürfte die Familie keinen Nachrichten mehr erhalten haben. Er wurde kurz vor Kriegsende in Buchenwald ermordet.

Am 12. Januar 1943 wurde Debora zusammen mit ihren minderjährigen Töchtern Susanne und Amalie mit dem „26. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert und ermordet. Ida und Sabine Lebzelter konnten mit den Kindertransporten nach England vor der Deportation gerettet werden und überlebten.