Gerhard Gottschalk

Verlegeort
Am Fischtal 28
Bezirk/Ortsteil
Zehlendorf
Verlegedatum
09. Dezember 2011
Geboren
11. Juni 1923
Deportation
am 03. März 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolpersteine Gottschalk und Prager
    Stolpersteine Gottschalk (c/o Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf)

    Stolpersteine Gottschalk (c/o Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf)

  • Die Initiatoren der Verlegung
    Bild: Projekt-Stolpersteine

    Bild: Projekt-Stolpersteine

Gerhard Gottschalk kam am 11. Juni 1923 in Berlin als Sohn des Bankbeamten Max Gottschalk und seiner Frau Susanne geborene Lilienthal zur Welt. <br />
Nach der Grundschule wechselte er 1933 in die Klasse 4 der 8. Volksschule. 1934 verließ er die Schule, um in das Jüdische Kinder- und Landschulheim Caputh zu wechseln. 1938 besuchte er wieder eine Berliner Schule, die er verließ, um einen Beruf zu lernen. <br />
Die Familie hatte bis 1940 in Zehlendorf, Am Fischtal 28, im eigenen Haus gelebt. Nun musste sie das Haus verlassen und lebte schließlich in einem Judenhaus in Steglitz in der Düppelstraße 32. Von dort wurde Gerhard Gottschalk am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport in das KZ Auschwitz deportiert.<br />
Aus diesem Transport wurden 517 Männer dem Arbeitseinsatz zugeführt, wahrscheinlich gehörte Gerhard Gottschalk zu ihnen. Sein Todesdatum ist unbekannt.

Gerhard Gottschalk kam am 11. Juni 1923 in Berlin als Sohn des Bankbeamten Max Gottschalk und seiner Frau Susanne geborene Lilienthal zur Welt.
Nach der Grundschule wechselte er 1933 in die Klasse 4 der 8. Volksschule. 1934 verließ er die Schule, um in das Jüdische Kinder- und Landschulheim Caputh zu wechseln. 1938 besuchte er wieder eine Berliner Schule, die er verließ, um einen Beruf zu lernen.
Die Familie hatte bis 1940 in Zehlendorf, Am Fischtal 28, im eigenen Haus gelebt. Nun musste sie das Haus verlassen und lebte schließlich in einem Judenhaus in Steglitz in der Düppelstraße 32. Von dort wurde Gerhard Gottschalk am 3. März 1943 mit dem 33. Osttransport in das KZ Auschwitz deportiert.
Aus diesem Transport wurden 517 Männer dem Arbeitseinsatz zugeführt, wahrscheinlich gehörte Gerhard Gottschalk zu ihnen. Sein Todesdatum ist unbekannt.